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Wie können Unternehmen an Krebs erkrankte Beschäftigte unterstützen?

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„Krebs macht Angst, Krebs ist unvorhersehbar und Krebs kann man meistens nicht sehen“, sagt Susanne, pädagogische Fachberaterin bei pme Familienservice. Sie selbst ist im Alter von 31 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Die Krankheit konfrontiert uns mit der wohl größten Angst der Menschen, sagt sie: dem Tod. Diese Angst anzusprechen, sei für viele schwierig. Doch: „Krebs ist nicht unaussprechlich und über Krebs muss gesprochen werden, da es so viele Menschen betrifft und es Teil unserer Gesellschaft ist.“ Und zwar auch im Arbeitskontext.

Diese Sätze äußert die Mitarbeiterin von pme Familienservice, einem Work-Life-Balance-Dienstleister, in der Kampagne „Krebs im Arbeitsalltag“. Eine Kampagne, mit welcher der Dienstleister Unternehmen für den Umgang mit der Erkrankung sensibilisieren möchte. Das sei nötig, denn Krebs ist im Arbeitsalltag trotz der hohen Betroffenenzahlen immer noch ein Tabu. Laut Zahlen des Deutschen Krebsforschungszentrums sind allein 2020 etwa 490.000 Menschen in der Bundesrepublik an Krebs erkrankt. Davon sind nicht nur die Erkrankten selbst, sondern auch ihre Angehörigen betroffen – meist in solch einer Form, die sich auch auf ihren Arbeitsalltag auswirkt.

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