Der Fachkräftemangel in Deutschland resultiert nicht zuletzt aus einem Auszubildendenmangel: Im Jahr 2023 blieben laut Bundesagentur für Arbeit über 73.000 Ausbildungsplätze unbesetzt. Doch neben der Rekrutierung und der Bindung von Talenten treibt Personalverantwortliche auch die Frage ihrer Qualifizierung um: Weil an Schulen und Berufsschulen immer mehr Lehrkräfte fehlen – laut einer Studie des Verbandes Bildung und Erziehung werden es 2030 über 81.000 sein –, fallen regelmäßig Unterrichtsstunden aus. Die daraus folgenden Lernlücken können Unternehmen nur bedingt auffangen. Häufig mangelt es an betrieblichen Ausbildern, von denen zudem viele bald in Rente gehen.
So ist es auch bei der Remondis-Gruppe. Deswegen hat sich das Recycling-Unternehmen vor zwei Jahren mit den Möglichkeiten einer digitalen Prüfungsvorbereitung auseinandergesetzt. Das Ziel, so simpel wie naheliegend: Auszubildende zu qualifizieren und beim Lernen zu unterstützen, ohne den Zeiteinsatz für Ausbilder zu erhöhen. Die Personalverantwortlichen verglichen verschiedene Anbieter, fanden jedoch zunächst nicht das gewünschte Produkt.
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