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Mehrheit der Berufstätigen will KI für die Karriereplanung nutzen können

Beschäftigte in Deutschland wünschen sich KI-basierte Unterstützung,
wenn es um die persönliche Weiterentwicklung geht. Das zeigt eine aktuelle
Studie von Oracle und Workplace Intelligence. Außerdem wirke sich der Einsatz
von KI beispielsweise positiv auf die Mitarbeiterbindung aus.

Menschen werten Daten an Tablet aus.
Beschäftigte in Deutschland wünschen sich bei der persönlichen und beruflichen Entwicklung KI-basierte Unterstützung. Foto: Jirapong/AdobeStock

Arbeitnehmer schätzen vermehrt Technologien wie
künstliche Intelligenz
(KI), um ihre berufliche Entwicklung voranzutreiben. Das geht aus einer aktuellen Studie des Soft- und Hardwareherstellers Oracle und
Workplace Intelligence, einem Personalforschungs- und -beratungsunternehmen,
hervor. An der Studie nahmen mehr als 14.600 Angestellte, Manager,
Personalleiter und Führungskräfte aus 13 Ländern teil.

Arbeitnehmer setzen für Weiterentwicklung auf KI

77 Prozent der
Befragten wünschen sich, dass ihnen moderne Technologie dabei hilft, ihre
Zukunft zu gestalten. Insbesondere geht es den Befragten darum, dass die
Technologie Fähigkeiten identifiziert, die sie entwickeln sollten
(27 Prozent). Außerdem wünschen sich 26 Prozent der Befragten, dass ihnen moderne
Technologie, wie KI-basierte Anwendungen, neue Lernmöglichkeiten aufzeigt.
Immerhin noch 22 Prozent der Befragten wünscht sich eine Technologie, die ihnen
konkrete Vorschläge zu den nächsten Schritten auf dem Weg zu ihren
Karrierezielen vorschlägt.

Breites Vertrauen in
KI

Erstaunlich ist, dass 62 Prozent
der Befragten ihr Leben aufgrund von KI-gestützten Empfehlungen ändern würden. 75 Prozent
glauben, dass künstliche Intelligenz ihre Karriere besser unterstützen kann als
ein Mensch, indem sie unvoreingenommene Empfehlungen gibt (33 Prozent),
schnell Fragen zur Karriere beantwortet (28 Prozent) oder neue Jobs findet,
die zu ihren aktuellen Fähigkeiten passen (28 Prozent).

Gleichzeitig sind die
Umfrageteilnehmenden der Meinung, dass der persönliche Austausch mit anderen Menschen
immer noch eine entscheidende Rolle bei der Karriereentwicklung spielt. Diese
seien besser in der Lage, Unterstützung zu leisten, weil sie Ratschläge auf der
Grundlage persönlicher Erfahrungen geben (47 Prozent), Stärken und
Schwächen erkennen (37 Prozent) und nicht nur auf den Lebenslauf blicken,
sondern passende Positionen auf Grundlage der Persönlichkeit empfehlen
(38 Prozent).

Mitarbeiterbindung mittels
KI

74 Prozent der
Befragten sind der Meinung, dass ihr Unternehmen mehr tun sollte, um auf ihre
Bedürfnisse einzugehen, und 40 Prozent sind eher bereit, bei einem
Unternehmen zu bleiben, das fortschrittliche Technologien wie KI zur Förderung
der beruflichen Entwicklung einsetzt. “Die Ergebnisse zeigen, dass
Investitionen in Fortbildung und berufliche Entwicklung heute ein Differenzierungsmerkmal
für Arbeitgeber darstellen, weil diese maßgeblich mitbestimmen, ob Mitarbeiter
ihr persönliches und berufliches Leben selbst in die Hand nehmen können”, sagt
Dan Schawbel, Managing Partner von Workplace Intelligence. “Unternehmen, die in
ihre Mitarbeiter investieren und ihnen dabei helfen, individuelle
Entwicklungschancen zu identifizieren, werden von einer produktiven,
engagierten Belegschaft profitieren.”

Weitere Studienergebnisse finden Sie auf der Seite von
Oracle

Ist Redakteur der Personalwirtschaft und kümmert sich insbesondere um die crossmediale Verbreitung der Inhalte. Seine Themenschwerpunkte sind Employer Branding, HR-Software sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement.