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Talent Management: It’s the strength of the bench…

Jannis Tsalikis, HR Director bei Vice Media und
Mitgründer des HR Barcamps, hat das Titelthema Talent Management der
kommenden Ausgabe unter die Lupe genommen. Doch auch an anderen Artikeln findet er Gefallen.

Junge Fussballer auf Ersatzbank
Bild: matimix/Fotolia.de

Die jungen Menschen von heute haben in den Unternehmen eine durchschnittliche Verweildauer von zwei bis vier Jahren, mit einer Tendenz zu noch kürzeren Stationen. Wir wissen doch jetzt, dass laut Avantgarde-Studie das Geld der vordergründige Aspekt für ein Bleiben oder einen Wechsel sind. Wofür also dieser ganze Stress mit der Pflege der internen Kultur? Wozu die Sorge um Leadership und interne Karriereperspektiven für die Young Professionals? Warum nicht einfach in Gehälter investieren und sich alle Mühen rund um das Thema Retainment sparen?

Na, weil es eben nicht so einfach ist! Angefangen von den vielen Studien, die einem den Kopf verdrehen und sich teilweise widersprechen. So fand die Glasdoor-Studie gerade heraus, dass sehr wohl Themen wie Unternehmenskultur, Vorgesetzte und Karrieremöglichkeiten für die Talente von heute eine tragende Rolle spielen. Selbstverständlich ist deshalb ein gut gemachtes Talent Management wichtig. In einer Zeit, in der der Arbeitsmarkt zunehmend dynamischer wird, in vielen Regionen in bestimmten Berufsbereichen ein Fachkräftemangel existiert und die allgemeine Wechselbereitschaft vom Berufstätigen latent zunimmt, folgen wir keinem Personaler-Bauchgefühl, sondern unserem Wissen, dass es nur mit einem guten Talent Management gelingen kann, nachhaltig das Leistungsvermögen von Unternehmen zu gewährleisten.

Nicht umsonst wird im Leitartikel Brickwedde zitiert, der mit dem Finger auf die Ersatzbank zeigt. Denn es ist die “Bench Strength”, die ausschlaggebend für die dauerhafte Kraft von Unternehmen ist. Wer sich mit der aktuellen Ausgabe befasst, wird nicht nur über den Status quo der Materie informiert, sondern bekommt ein paar nützliche Tipps, um das eigene Talent Management weiter auszubauen.

Die eigene Peer-Group kennenlernen – neue Gesetze verstehen

Erfreulicherweise kommen in der Ausgabe auch wieder einige interessante Praktiker zu Wort. Mit Lebenslauf und Interview wird der ehemalige Polizist, Psychologe und Coach Roman Klein, der aktuell bei Puma als Senior Head of Human Resources & Strategic HR Development tätig ist, vorgestellt. Es gibt ein Interview mit Daniela Forster, die für die Personalbetreuung bei Check24 verantwortlich ist. Auch Detlef Scheele, der seit 100 Tagen an der Spitze der Bundesagentur für Arbeit (BA) steht, kommt zu Wort. Darüber hinaus hat mich das Gespräch mit Brigitte Faust, die seit Dezember 2016 HR Business Partner, Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin bei Coca-Cola ist, inspiriert.

Als unbedingte Leseempfehlung möchte ich auch den Beitrag zum Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) hervorheben, denn ich vermute so mancher Personaler hat die neue Gesetzgebung verpasst. Aber Achtung! Das geht alle an, die mehr als 200 Mitarbeiter im Haus haben! Zum Zwecke der Förderung von mehr Lohngleichheit werden die Unternehmen mit diesem Gesetz zu mehr Transparenz angehalten – viel Arbeit für HR und Corporate Communications, die für die interne Kommunikation zuständig sind. Sind Sie denn gut vorbereitet? Haben Sie schon Ihren Bericht zum Stand der Gleichstellung und der Entgeltgleichheit vorbereitet? Nicht?

Na dann, ab zum Kiosk und Personalwirtschaft kaufen!

Unser Sneak-Previewer

Jannis Tsalikis

Jannis Tsalikis ist HR Director bei der Vice Media GmbH in Berlin. Nebenberuflich ist er sehr aktiv, ist Mitinitiator der HR BarCamps und der goldenen Runkelrübe, Gewinner des Recruiter Slams 2016 und Blogger.


+++ Weiterlesen zum Thema Talent Management:
› Editorial “Unordnung im Talentschuppen”
› Studienergebnisse zum Thema Talent Management
› Beispiele, wie in › Musik, › Sport, › darstellender Kunst und › Wissenschaft Talente gefördert werden
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