„Karriereseiten müssen künftig nicht nur Google-tauglich sein – sondern auch LLM-tauglich“, schreibt HR-Tech-Experte Daniel Mühlbauer auf LinkedIn. LLM ist die Abkürzung für Large Language Models, gemeint sind damit Sprachmodelle wie ChatGPT oder Perplexity, die zunehmend als Informationsquelle genutzt werden. „Für Unternehmen bedeutet das: Ihre Inhalte müssen strukturiert, aktuell und eindeutig zuordenbar sein – sonst werden sie von KI-Systemen nicht ausgewertet oder angezeigt.“
Die Realität sieht vielerorts allerdings noch anders aus, glaubt Thorsten Piening, Gründer der Recruiting-Marketing-Agentur Persomatch: „Mehr als 90 Prozent aller Karriereseiten werden bei Google, Bing oder LLMs nicht gefunden“, sagt er. Der erfahrene Online-Marketer weiß, wovon er spricht: Seit 25 Jahren unterstützt er Unternehmen bei der digitalen Sichtbarkeit – inzwischen speziell im Recruiting. Was für ihn zählt, ist nicht der Look, sondern das Gefunden werden. Sein Credo: „Etwas schön zu finden heißt vor allen Dingen, es zu finden.“
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