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Chancen der Mitarbeiter-Experience nutzen

Die Entwicklung einer modernen Beziehung zwischen Arbeitgeber und Mitarbeitenden braucht neue Konzepte. Wesentlich ist dabei, die komplexe Dynamik dieser Beziehung nicht nur verstehen, sondern auch aktiv gestalten zu können – das Ziel: Eine Mitarbeiter-Experience, wodurch jeder Mensch zu jedem Zeitpunkt eine authentische, faire, transparente, verantwortungsbewusste, integrative und sinnstiftende Unternehmenskultur erlebt. Das Ergebnis: Hohe Engagement-Werte als größten Wettbewerbsvorteil in der aktuellen Geschäftswelt.

Gesamtsicht mit Blick auf jeden Einzelnen

Ein ehrlicher Blick ist gefragt. Braucht es Veränderung? Dann muss ein effektives Konzept für Mitarbeiter-Experience beides leisten: einen ganzheitlichen Überblick über die Belegschaft schaffen und gleichzeitig die Individualität jedes Mitarbeitenden während seiner gesamten Zeit im Unternehmen berücksichtigen.

Wichtig ist, nicht in die Feedback-Falle zu tappen: Zeigt eine Mitarbeiterumfrage, dass 60 Prozent der Beschäftigten eine Kündigung in Betracht ziehen, braucht es dringend Kontext. Ansonsten bleibt es bei Mutmaßungen – möglicherweise sind Weiterbildungs- und Entwicklungsangebote eine Lösung? Rollt dann dafür eine Kampagne auf eine Belegschaft zu, die aus Überlastung an Kündigung denkt, verschärft dies die Situation nur.

Klar ist: Ohne fundierte Einblicke in die Mitarbeiter-Experience werden noch so gut gemeinte Aktionen zum Risiko.

Vielschichtige Echtzeit-Einblicke für wirkungsvolle Maßnahmen

Sinnvoller ist daher ein breites Spektrum von Echtzeit-Einblicken. Schließlich haben unterschiedliche Personengruppen verschiedene Bedürfnisse und Anforderungen, die sich zudem in den unterschiedlichen Phasen ihrer Karriere verändern. Dafür gilt es, praktische Maßnahmen abzuleiten, d.h. sich die Schwachstellen gängiger Konzepte der Mitarbeiter-Experience bewusst zu machen und Alternativen zu etablieren.

Aus der Praxis hat Workday Peakon dazu einen Leitfaden entwickelt, der unter anderem folgende Aspekte adressiert:

Raster zu grob – Daten verzerrt

Ohne systemtechnische Unterstützung erfolgen Umfragen oft nur sporadisch, Event-getrieben oder zu allgemein. Die daraus resultierenden Daten zeigen entweder das verzerrte Bild einer Momentaufnahme oder es fehlt der Kontext – wie oben im Beispiel der Kündigungsneigung. Echte Veränderung braucht Feedback-Verfahren, die in der Frequenz, der Personalisierung und der quantitativen Datenauswertung der Komplexität und den Zeitschienen der Mitarbeiter-Experience gerecht werden.

Dies ist wesentlich, schließlich ist die Belegschaft keine homogene Gruppe. Verallgemeinernde Umfragen privilegieren die Bedürfnisse der Mehrheit gegenüber marginalisierten Gruppen – was der Anforderung einer lebendigen, inklusiven und diversitätsorientierten Unternehmenskultur entgegenläuft.

Fragen ohne Wirkung – Antworten ohne Motivation

Umfragemüdigkeit macht sich breit? Laut McKinsey ein logischer Effekt, wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass aus Feedback keine praktischen Maßnahmen folgen. Mehr noch: Wird Feedback ignoriert, belastet dies das Mitarbeiter-Engagement mehr, als keine Befragungen durchzuführen.

Auch die Qualität der Fragen beeinflusst die Motivation, Feedback zu geben. Dabei ist unter anderem auch wichtig, vermeintliche Widersprüche in der Mitarbeiter-Experience aufzugreifen, um mögliche Probleme sichtbar zu machen. Hier hilft es, auf Fachwissen und Best Practices setzen zu können, die sich mit Engagement-Treibern und geeigneten Fragen auseinandersetzen, um aus Antworten Erkenntnisse von Wert abzuleiten.

Vertrauen geschaffen – alle mit im Boot

Kritische Themen bei Befragungen sind Vertrauen und Verantwortlichkeiten. Für Mitarbeitende ist wesentlich, dass ihr Feedback vertraulich bleibt, Manager müssen sicher sein können, dass das Feedback des Teams nicht zur Evaluierung der eigenen Performance herangezogen wird. Hier ist HR gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn: Die Mitarbeiter-Experience wird von der gesamten Belegschaft geprägt, alle sind gefordert, an der Unternehmenskultur mitzuwirken.

In der Transformation der Mitarbeiter-Experience liegt eine große Chance. Neue Prozesse und Technologien helfen dabei, dazu analytische Untersuchungen mit strategischer Tragweite zu koordinieren, systematisch eine gemeinsame Vision umzusetzen und alle im Unternehmen für Veränderungen zu gewinnen.

Best Practices zur Transformation der Mitarbeiter-Experience bietet das Workday eBook sowie die Workday Peakon Demo.