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Gutscheine als effizientes Instrument zur Mitarbeiterbindung

Die Mitarbeitervorteile spielen heute eine entscheidende Rolle für die Attraktivität von Arbeitgeber:innen. Das ergab beispielsweise eine Analyse (2022) von mehr als fünf Millionen Bewertungen des Arbeitgeberbewertungsportals kununu. Demnach hat die Thematisierung von Mitarbeitervorteilen und Zusatzleistungen in den vergangenen drei Jahren um mehr als 60 Prozent zugenommen. Abseits der allseits bekannten Vorteile wie Work-Life-Balance oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf hören die Gemeinsamkeiten unter Mitarbeitenden allerdings auf. Die Erkenntnis, die in vielen HR-Abteilungen reift: Standard-Benefits, wie der berühmte Obstkorb, reichen schon lange nicht mehr aus, um die immer vielfältigen Erwartungen abzubilden.

Die Frage, wie sich Mitarbeitende individuell, flexibel und wiederkehrend incentivieren lassen, wird also zum zentralen Thema. Mit digitalen Gutscheinen rückt eine Maßnahme zunehmend in den Fokus, die nichts mehr mit dem angestaubten Image der analogen Variante gemein hat.

Mit einem attraktiven und breiten Pool von Marken stehen die Händlergutscheine für Individualität und Emotionalität: Mobilität, Lifestyle und Dinge des alltäglichen Bedarfs lassen sich so bezuschussen – aus diesem Grund sind sie bei Mitarbeiter:innen auch so beliebt. Für Arbeitgeber:innen wiederum ermöglichen sie eine erhebliche Komplexitätsreduzierung durch eine sehr große Auswahl an Brands und eine einfache digitale Verwaltung.

Steuerfrei: 50 Euro monatlich für Mitarbeitende – unter bestimmten Voraussetzungen

Monatlich 50€ steuerfreie Zusatzzahlung (oder Zusatzleistung) für Arbeitnehmer (Grafik: © cadooz).

Hinzu kommt ein ganz wesentlicher Vorteil von Gutscheinen: Unter bestimmten Voraussetzungen gehören diese zu den Sachzuwendungen, die durch Arbeitgeber:innen zusätzlich zum Gehalt beziehungsweise Lohn gewährt werden können. Der steuerfreie Sachbezug ist deshalb in vielen Unternehmen ein beliebtes Mittel, um Wertschätzung und Anerkennung auszudrücken. Auch bei Mitarbeiter:innen steht der steuerfreie Sachbezug hoch im Kurs, denn im Vergleich zur Gehaltserhöhung, bei der Steuern und Sozialabgaben fällig werden, erhalten Arbeitnehmer:innen den vollen Wert der Zuwendung.

Anfang 2022 wurde das Gesetz zum steuerfreien Sachbezug durch das Bundesfinanzministerium (BMF) angepasst und die Sachbezugsgrenze von vormals 44 auf nun 50 Euro pro Monat erhöht. Das erlaubt Arbeitgeber:innen unter bestimmten Voraussetzungen ihren Mitarbeiter:innen Sachzuwendungen steuerfrei bis zu 600 Euro im Jahr zukommen zu lassen. Allerdings hat das BMF gleichzeitig die Definition von Sachbezügen – in Abgrenzung zur Geldleistung – enger gefasst.

Seit dem 01. Januar 2022 gelten Gutscheine und Geldkarten nur noch dann als Sachbezug nach § 8 Abs. 1 S. 3 EStG, wenn sie ausschließlich zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen und die Kriterien des § 2 Absatz 1 Nummer 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) erfüllen.

Keine Sozialabgaben: Steuerfreier Sachbezug ist der Gehaltserhöhung überlegen

Erfüllen Gutscheine die Voraussetzungen des ZAG, können sie wichtige Impulse bei der Mitarbeiterzufriedenheit setzen und zusätzliche Benefits schaffen. Denn Mitarbeiter:innen können eine attraktive Zusatzleistung von insgesamt bis zu 600 Euro pro Jahr steuer- und sozialabgabenfrei erhalten.

Jährliche Kosten Arbeitgeber: Gehaltserhöhung vs. Steuerfreier Sachbezug (Grafik: ©cadooz).

Für Arbeitgeber:innen sind die gewährten Bezüge (unter Einhaltung der Freigrenze von 50 Euro monatlich) sozialversicherungsfrei und als Betriebsausgabe absetzbar. Stellt man dem steuerfreien Sachbezug zudem eine Nettogehaltserhöhung in gleicher Höhe gegenüber, wird der Vorteil für Unternehmen deutlich: Durch den Sachbezug, der frei von Sozialabgaben durch Arbeitgeber:innen ist, werden Mehrbelastungen in vielfacher Höhe vermieden.

Durch die Novellierung des Sachbezugs rücken digitale Händlergutscheine wieder vermehrt in den Fokus. Ihre Vielfalt ist Vorteil, aber gleichzeitig auch eine Herausforderung: Wie lässt sich das Handling, also Ausgabe und Verwaltung der Gutscheine, effizient und rechtssicher steuern?

Hier helfen digitale Plattformen, wie beispielsweise der Employee Benefit Club von cadooz, dem Incentive-Marketing-Spezialisten. Kernfeature der rechtskonformen Plattform ist das Versenden von Händlergutscheinen als Mitarbeiterbenefits. Über die einfache Auftrags- und Mitarbeiterverwaltung kann das teilnehmende Unternehmen Händlergutscheine von cadooz erwerben und an seine Mitarbeiter:innen verteilen lassen. Diese wiederum haben die freie Auswahl in einem attraktiven Händlernetz und können jederzeit im Mitarbeiterportal direkt auf die erhaltenen Gutscheine zugreifen.