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Hard Skills bewerten mithilfe von externen Manager:innen

Erfahrung ist notwendig

Oft können fachliche Kompetenzen, die bei der Bewertung und Auswahl von Kandidat:innen eine entscheidende Rolle spielen, dank unterschiedlicher Tools gemessen werden. Tests oder praktische Prüfungen, die auf exakten Parametern basieren, ermöglichen eine akkurate Einschätzung und können bei der finalen Entscheidung helfen. Dennoch sollte beachtet werden, dass Hard Skills job- und unternehmensspezifisch sind. Aus diesem Grund müssen Recruiter:innen ein gutes Verständnis für den Bereich besitzen, in dem gesucht wird.

Insbesondere bei der Suche nach einer Senior- oder Führungsposition müssen sie sich derjenigen fachbezogenen Kompetenzen bewusst sein, die unabdingbar sind. Tatsache ist jedoch, dass qualifizierte Talente schwer erreichbar sind und für Konkurrenten genauso attraktiv sind, wie für das eigene Unternehmen. Aus diesem Grund können Zusammenarbeiten mit externen Partner:innen und Expert:innen, die sich in einer Branche besonders gut auskennen, besonders hilfreich sein.

Die Vorteile des „Kollaborativen Recruiting“

Die Unterstützung von Expert:innen kommt im Rahmen des Kollaborativen Recruiting zum Einsatz, das von Reverse erfunden wurde. Dabei wird mit sogenannten „Scouts“ zusammengearbeitet: Spezialist:innen (z.B. Manager:innen mit mindestens 10 Jahren Berufserfahrung), die nach strengen Maßstäben ausgewählt werden und sich im Laufe ihrer Karriere bereits an HR-Prozessen und Auswahlverfahren beteiligt haben. Dabei wird nicht nur auf ihre Erfahrung geachtet, sondern auch darauf, dass Interessenskonflikte vermieden und Profis ausgewählt werden, die nicht bei Wettbewerber:innen tätig sind.

Scouts übernehmen eine wesentliche Rolle im gesamten Auswahlprozess. Im Mittelpunkt ihres Aufgabenbereiches liegen das fachliche Auswahlgespräch, die Bewertung von Hard Skills sowie ihr Beitrag zur Verfassung von Stellenausschreibungen. Da sie alle wichtigen Facetten eines Berufsbildes kennen, besitzen sie ein besonderes Verständnis für die notwendigen Fachkompetenzen, ohne dabei die Querschnittkompetenzen zu vernachlässigen.

Auch im Hinblick auf die technischen Instrumentarien befinden sie sich auf dem aktuellen Stand und können deshalb eine objektive, auf Erfahrung basierende Bewertung gewähren. Außerdem ermöglichen ihre weit gefächerten Netzwerke den Zugriff zu einer Vielzahl von Kontakten. Soft Skills hingegen werden in einem weiteren Teil des Gesprächs von den Headhunter:innen überprüft. Der letzte Schritt ist das abschließende Gespräch direkt im Unternehmen. Jede Phase des Prozesses kann vom Kundenunternehmen in Echtzeit über eine digitale Plattform mitverfolgt werden. Der Austausch mit einer gleichgesinnten Person bereichert gleichzeitig auch die Candidate Experience.

Einstellungen, die aus einem solchen Auswahlgespräch hervorgehen, verfügen über die notwendigen Fähigkeiten für einen komplexen Job. Eine Delegation des Suchprozesses verringert auch den Aufwand und spart Zeit. Das Kollaborative Recruiting ergänzt und erweitert somit die herkömmlichen Ansätze des Headhuntings und ermöglicht ein Niveau fachlicher Kompetenz, das Generalist:innen nicht immer garantieren können.

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