KI im Recruiting – Warum der Mensch unentbehrlich bleibt

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Dieser Artikel wurde von künstlicher Intelligenz (KI) verfasst.

Das stimmt so nicht ganz, denn natürlich waren es die Autoren, die einem Chatbot den Auftrag erteilten, einen Artikel mit diesem Titel zu verfassen. Herausgekommen ist ein vager, kurzer Text, der jedoch für einen ersten Entwurf überraschend akzeptabel war. Chatbots, oder kurz Bot, sind textbasierte Datensysteme, die eine Unterhaltung („Chat“) mit dem technischen System erlauben. Die Besonderheit liegt in der Nutzung natürlicher Sprache bei der Kommunikation: Über einen Textein- und Textausgabe-Bereich lassen sich Anfragen eintippen, die binnen Sekunden beantwortet werden. Die Chatbots greifen dabei auf „gelerntes Wissen“ zurück, mit dem sie gefüttert wurden. Mit steigender Computerleistung können Chatbots immer schneller auf immer noch umfangreichere Datenmengen zugreifen und wirken daher wie intelligente Dialoge. Die beiden bekanntesten Systeme, die derzeit in aller Munde sind, sind der von OpenAI entwickelte Bot ChatGPT und das Konkurrenzprodukt von Google, das sich nach dem Dichter oder „Barden“, William Shakespeare, Bard benennt und erst im Mai 2023 öffentlich zugänglich gemacht wurde.

Dieser Artikel will KI weder als Allheilsbringer darstellen noch als technologische Dystopie abstempeln, sondern möglichst objektiv aufzeigen, warum KI im Recruiting zu Recht zunehmend wichtiger wird – und warum sie den Menschen jedoch nicht ersetzen kann.

KI gewinnt auch im Recruiting immer mehr an Bedeutung

Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass KI für Recruiter:innen vor allem eines bedeuten kann: Zeitersparnis. Wenn sich durch den Einsatz von technologischen Innovationen Arbeitsabläufe verschlanken lassen, bleibt mehr Energie für das Wesentliche. Die gewonnene Zeit kann dann für andere Aufgabenbereiche oder Prozesse genutzt werden, wie beispielsweise zwischenmenschliche Beziehungen oder den Aufbau von neuem Wissen. Das allein sollte bereits Anreiz sein, sich dem Thema offen und experimentierfreudig zu nähern.

Aktuell werden zwar die meisten Stellenausschreibungen, Kündigungen, Abmahnungen und sonstige relevanten HR-Texte noch von einem Menschen verfasst, da die KI sich für solche Aufgaben noch nicht im Alltagsgeschäft etabliert hat. Aber immer mehr Recruiter:innen verwenden bereits Chatbots, um sich beim Verfassen von Stellenanzeigen oder Teaser-Texten für Social Media Unterstützung zu holen. Konkrete Anwendungsbeispiele zeigen wir Ihnen im Folgenden auf.

Keine Angst vor neuen Technologien

Zuallererst soll dieser Artikel die Angst vor neuen Technologien relativieren und Sicherheit geben, dass die menschliche Arbeitskraft noch lange nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt wird. Momentan herrscht bei der Mehrheit der Recruiter:innen eine mehr oder weniger gesunde Skepsis dem Thema gegenüber. Doch der Einzug der Künstlichen Intelligenz in alle Arbeitsbereiche ist nicht mehr aufzuhalten und birgt neben einigen Risiken auch große Chancen für Personaler:innen.

Im Folgenden wollen wir die Lust zum Ausprobieren wecken und die Vor- und Nachteile der neuen Technologien kurz beleuchten und konkrete Anwendungsbeispiele aufzeigen, um zu beweisen, wie unentbehrlich der Mensch bei alledem bleibt.

Tipp:
Gehen Sie neugierig und offen und möglichst ohne Vorurteile an das Thema Künstliche Intelligenz heran und versuchen Sie sich spielerisch anzuschauen, was es bereits für Möglichkeiten gibt. Denn die gute Nachricht: Es kann nichts kaputtgehen, tut niemandem weh und im positivsten aller Fälle begeistert sie uns! Der Umgang mit KI ist für uns alle noch neu und muss erst erlernt und eingeübt werden.

Praxistipp:
Probieren Sie am besten den kostenlos zugänglichen Chatbot „chat.openai.com“, den wir auch für diesen Artikel verwendet haben, aus. Versuchen Sie zunächst, kurze Fragen zu stellen und konkretisieren Sie Ihr Anliegen dann nach und nach. Beginnen Sie mit etwas Spaßigem aus dem Bereich des Privaten. Schnell werden Sie feststellen, wie lustig und erstaunlich es sein kann, ein Gedicht im Stil von Edgar Allan Poe auf Tante Hildegard anlässlich ihres 80. Geburtstags verfassen zu lassen.

Im nächsten Schritt können Sie sich eine Stellenanzeige formulieren lassen oder ein Kündigungsschreiben oder aber auch ein Zeugnis ausstellen lassen. Verwenden Sie einen konkreten Fall aus Ihrem eigenen Arbeitsbereich und sind Sie in Ihren „Regieanweisungen“ so präzise wie möglich. Je genauer sie ChatGPT briefen, desto besser das Ergebnis.

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