Studie: Hybride Arbeit verursacht erhebliche soziale Erosion

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Viele Unternehmen zitieren ihre Belegschaft zurück ins Büro. Die Bereitschaft der Mitarbeitenden, vollumfänglich ins Office zurückzukehren, ist jedoch gering. Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation, IAO, hat die Auswirkungen hybrider Arbeitsmodelle untersucht. Dr. Josephine Hofmann, Leiterin des Teams Zusammenarbeit und Führung erklärt, was hybride Arbeitsmodelle leisten können und warum auch physische Präsenz auf Dauer wichtig ist.

Personalwirtschaft: Frau Hofmann, Sie haben die IAO-Studie „Connected Work II“ geleitet, in der „gefühlten Wahrheiten“ über die Auswirkungen hybrider Arbeitsmodelle auf die Performance der Organisationen echte Daten gegenübergestellt werden. Was ist Ihre Erkenntnis – müssen wir alle nach dem Ende der Pandemie zurück ins Office, weil sonst die Wirtschaft zusammenbricht? Josephine Hofmann: Sicher nicht. Aber je länger die Nach-Pandemie-Zeit beziehungsweise das „New Normal“ nun andauern, umso stärker zeigen sich eben Effekte der hybriden Arbeitsorganisation insbesondere in Bezug auf sozialen Zusammenhalt, Informalität, Wissensaustausch und Bindung. Und diese wiederum können uns mit Blick auf das Ziel innovationsförderlicher und motivierender Arbeitsumgebungen nicht egal sein.

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