3. Preis in der Kategorie KMU: Avery Dennison Europe Holding

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Für Avery Dennison arbeiten über 35.000 Menschen in mehr als 50 Ländern. Zum einen entwickelt und vertreibt der Konzern Etiketten und Funktionsmaterialien, RFID-Inlays und -Tags sowie Software-Anwendungen, die die physische und digitale Welt verbinden. Andererseits bietet Avery Dennison unter dem Motto „Making Possible“ Lösungen zur Optimierung von Arbeitsprozessen und Lieferketten an.

Apropos „Making Possible“ – möglich gemacht hat Avery Dennison auch ein überarbeitetes Konzept zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV). In Deutschland können davon nun rund 500 Mitarbeitende profitieren. Beim Deutschen bAV-Preis honorierte die Jury die Zusammenarbeit mit WTW mit dem dritten Preis in der Kategorie „Kleine und mittlere Unternehmen“. „Wir wollten unseren Mitarbeitenden Sicherheit bieten und zeigen, dass die Neugestaltung der betrieblichen Altersversorgung zum Vorteil aller Beteiligten ist“, sagen Andrea Schulten, HR-Managerin Germany, Huib Van Gijn, European Retirement Director, und Patricia Kejzlar, HR-Managerin bei Avery Dennison. Dabei setzt sich die neu gestaltete Altersvorsorge bei Avery Dennison aus drei Pfeilern zusammen. Da wäre zum einen die rein arbeitgeberfinanzierte Unterstützungskassenzusage. Diese beinhaltet eine Versicherungspolice aus einem Hybridprodukt der R+V Versicherung mit einem 80-prozentigen Garantieniveau. Die Mitarbeitenden können dabei zwischen einer lebenslangen Rente oder einer einmaligen Ausschüttung wählen.

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Dieser Beitrag ist zuerst im Vergütungsmagazin Comp & Ben – in der Sonderausgabe zum Deutschen bAV-Preis – erschienen. Das Onlinemagazin berichtet in sechs regulären Ausgaben pro Jahr und einer jährlichen Sonderausgabe über aktuelle Themen rund um Compensation & Benefits und betriebliche Altersversorgung (bAV). Hier können Sie das Magazin kostenlos herunterladen – und hier können Sie den COMP-&-BENNewsletter abonnieren.

„Tod und Invalidität sind in der Höhe der erfolgten Beiträge abgesichert“, ergänzen die Verantwortlichen von Avery Dennison. Zweiter Bestandteil ist die Finanzierung einer Risikozusage in Höhe eines Jahresgehalts. Diese zahlt Avery Dennison zusätzlich im Todes- oder Invaliditätsfall aus. Finalisiert wird das neue bAV-Modell mit einer Direktversicherung für die Entgeltumwandlung. Bei Neueintritten ins Unternehmen erfolgt die Teilnahme automatisch im Opting-out-Verfahren. Avery Dennison bezuschusst dabei 30 Prozent jedes Arbeitnehmerbetrags. Die Mitarbeitenden können auch in Form von Einmalzahlungen vorsorgen. Wie im ersten Pfeiler fließt das Geld in ein „modernes Hybridprodukt“ der R+V mit 80 Prozent Garantieniveau. Die Mitarbeitenden können hier zwischen einer lebenslangen Rente oder einer einmaligen Ausschüttung wählen. Tod und Berufsunfähigkeit sind auch hier in der Höhe der erfolgten Beiträge abgesichert.

Das neue Konzept kommt an. „Die Beteiligungsquote ist im Vergleich zur vorherigen Lösung um ganze 80 Prozent gestiegen“, erklären die Verantwortlichen. Daran mitgewirkt haben maßgeblich die Betriebsräte, die die Interessen der Mitarbeitenden in die Erarbeitung des Konzepts einbringen konnten. Das Unternehmen sieht das neue bAV-Konzept auch als Vorteil im „War of Talents“. Eine gut konzipierte bAV sei ein attraktiver Benefit, der Mitarbeitenden ein Stück langfristige Sicherheit bietet. „Die bAV ist nicht nur eine soziale Leistung, sondern auch ein strategisches Instrument im Personalmanagement“, fassen die Unternehmensvertreter zusammen.