In diesen Tagen starten in Nordrhein-Westfalen die mündlichen Abiturprüfungen. Bis Anfang Juli werden die Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in Mathe und Englisch, Geografie, Deutsch und vielen weiteren Fächern unter Beweis stellen müssen. Nach der Schule, so die Erfahrung, wird dann voraussichtlich fast ein Viertel von ihnen eine duale Berufsausbildung machen.
Für Unternehmen sind die Abiturienten und Abiturientinnen eine wichtige Personalressource. Noch. Denn im kommenden Jahr werden von den Gymnasien in Nordrhein-Westfalen und in Schleswig-Holstein keine Abiturjahrgänge kommen, in diesem Jahr sieht es in Bayern ganz ähnlich aus. Grund dafür ist die Rückkehr der Gymnasien in diesen Bundesländern von acht auf neun Jahre bis zur allgemeinen Hochschulreife. Statt der 86.600 Abiturientinnen und Abiturienten, die aktuell im bevölkerungsreichsten Bundesland ihre Abschlussprüfungen ablegen, werden von der Kultusministerkonferenz für NRW 2026 lediglich 26.600 junge Menschen mit Abitur prognostiziert. Diese Absolventen werden ihren Schulabschluss nicht an den Gymnasien machen, sondern etwa an Gesamtschulen oder Weiterbildungskollegs und sind von der Schulreform nicht betroffen. In Schleswig-Holstein sinkt die Zahl der Jugendlichen mit Abitur von 9.300 in diesem Jahr auf voraussichtlich 3.800.
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