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„Wir haben ein Mattering-Defizit“

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Personalwirtschaft: Herr Mercurio, Fachleute sprechen seit einigen Jahren von einem sinkenden Mitarbeiter-Engagement. Sie nennen es ein „Mattering-Defizit“ – einen Mangel an Bedeutsamkeit, den die Mitarbeitenden empfinden. Warum?
Zach Mercurio: In den letzten zehn Jahren haben Organisationen Milliarden in Programme für Wohlbefinden, Diversität und Inklusion, Zusatzleistungen und Gehaltserhöhungen investiert. Und trotz dem hat Gallup 2025 berichtet, dass Mitarbeitende weniger engagiert sind als je zuvor. Zwei Zahlen aus dem Bericht können Aufschluss darüber geben, woran das liegt: Nur 39 Prozent der Befragten stimmten stark zu, dass sie jemandem bei der Arbeit wirklich als Person wichtig sind.Und nur 30 Prozent sagten, dass jemand ihr Potenzial kennt und in sie investiert. Damit haben wir kein Engagement-Problem, sondern ein „Mattering“-Defizit – ein Defizit an Bedeutsamkeit. Und das lässt sich nicht mit Programmen oder Plattformen beheben.

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