Wie lassen sich durch eine Veränderung der Stellenausschreibung mehr und bessere Bewerberinnen und Bewerber gewinnen? Dieser Frage ging ein Forschungsteam in einer Studie aus dem vergangenen Jahr nach. Das Studiensetting war ungewöhnlich realitätsnah: nicht im Labor, sondern im echten Recruiting-Alltag eines großen Halbleiterunternehmens. Das Ergebnis ist für Personalabteilungen hochrelevant: Schon das gezielte Hervorheben einzelner Jobmerkmale in Stellenanzeigen verändert, wer sich bewirbt – und in manchen Fällen auch, wie gut die Bewerbungen sind.
In der Studie „Wie kann man Talente gewinnen? Praxisbezogene Ergebnisse zur Betonung von Flexibilität und Karrieremöglichkeiten in Stellenanzeigen“ (aus dem Englischen übersetzt, Anm. d. Red.) der Universität zu Köln wird ein Standort eines anonymisierten Technologiekonzerns mit rund 3.000 Beschäftigten untersucht. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 60.000 Menschen. Der untersuchte Standort liegt in einer ländlichen Region in Deutschland. In den besagten Stellenanzeigen wurden vor allem Fachkräfte aus dem MINT-Bereich gesucht, also aus Naturwissenschaft, Technik, Ingenieurwesen und Mathematik. Genau dort ist der Wettbewerb um Talente besonders hart.
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