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Digitales BGM: Mehr als Online-Yoga-Kurse

Gesundheits-App: Hanako

Mit der Hanako-Gesundheits-App können Mitarbeitende ihr eigenes Gesundheitsverhalten analysieren. Hierzu beantworten sie Fragen zu ihrem Lebensstil, beispielsweise über die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten und ihren Schlaf und werden über einen Index bewertet.. Anschließend können sie sich von der App vorgeschlagene Ziele setzen, um beispielsweise die Ernährung umzustellen und ihre Punkte auf dem Index zu verbessern. Hanako schlägt dazu passende Methoden wie Workouts oder Rezepte an, damit sie die Ziele erreichen. Zudem erhalten die Nutzerinnen und Nutzer Zugang zu Wettbewerben und anderen Herausforderungen sowie zu Kurzartikeln und Service-Informationen rund um die Themen Gesundheit und Lebensstil. Verantwortliche des betrieblichen Gesundheitsmanagements können direkt mit ihren Mitarbeitenden kommunizieren, Push-Nachrichten senden und Service-Informationen wie etwa die aktuellen Corona-Regeln sowie betriebliche Gesundheitsangebote in die App einstellen. Die Angebote werden personalisiert und sind für die User gemäß ihres individuellen Bedarfs verfügbar.

(Bild: Hanako)

Wearable: Fitbit Sense

Wearables nennt man tragbaren Geräten mit Sensoren die beispielsweise Rotlicht für Messungen einsetzen. Die Daten können von begleitender Software ausgelesen und für die Verbesserung von Fitness und Gesundheit eingesetzt werden. Entsprechend ausgestattet können Wearables daher auch für die Nutzung im BGM sinnvoll sein. Fitbit Sense gehört zu den Fitness-Trackern, bei denen dieser Funktionsumfang gegeben ist. Das Gerät misst neben gelaufenen Schritten, eine Standardfunktion von Fitnesstrackern, auch die Pulsfrequenz, die Qualität des Schlafes und den Stresspegel der Nutzerin oder des Nutzers. Darüber hinaus misst es auch den Blutsauerstoff und bietet die Möglichkeit eines EKGs. Die Gesundheitsdaten können am Wearable selbst ausgelesen und über verknüpfte Mobilgeräte ausgewertet  werden. Für das Betriebliche Gesundheitsmanagement wäre die Nutzung der Daten für eine Ist-Analyse denkbar. So könnte beispielsweise bewertet werden, wie viel sich die Mitarbeitenden bewegen. Ebenfalls denkbar wäre die Motivation zu mehr Bewegung durch einen Schrittwettbewerb.

(Bild: Fitbit)

Gesundheits-Plattform: Machtfit

Machtfit übernimmt die Rolle eines Vermittlers für drei Parteien, die auf der Gesundheits-Plattform zusammenfinden: Unternehmen, deren Mitarbeitende und Anbieter von Sport-, Gesundheits- und Entspannungskursen. Per App oder am Laptop können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jederzeit die eingestellten zertifizierten Kurse der externen Anbieter einsehen und buchen. Das Konzept sieht dabei vor, dass sich der Arbeitgeber an den Kosten der gebuchten externen Kurse beteiligt. Pro Jahr können bis zu 500 Euro pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter steuerfrei in sogenannte gesundheitsfördernde Maßnahmen investiert werden. Aber auch interne Präventionsangebote werden über die Plattform gemanagt, denn sie wird individuell an die Bedürfnisse von Firmen angepasst. So können zum Beispiel Betriebssportgruppen, interne Webinare zu Gesundheitsthemen und andere gesundheitsförderliche Maßnahmen des jeweiligen Unternehmens integriert werden. Die Anmeldung erfolgt über wenige Klicks. Manche Kurse lassen sich auch direkt online absolvieren. Darüber hinaus können direkt auf der Plattform Trainingspläne erstellt und Gesundheitstipps eingebunden werden.

(Bild: Machtfit)

BEM-System: My BEM

Bei der IT-Lösung für das Betriebliche Eingliederungsmanagement nach §167 Sozialgesetzbuch IX handelt es sich um eine webbasierte Lösung, für die keine Installation nötig ist, und die an gängige HR-Systeme angebunden werden kann. Mittels eines konfigurierbaren Berechtigungssystems lassen sich Benutzerrollen und Zugriffsrechte zuteilen. Das Dokumentenmanagement-System ermittelt sämtliche potenziell BEM-Anspruchsberechtigte in Abhängigkeit von den Fehlzeiten. Im Fortlauf werden potenziell zeitfressende administrative Aufgaben des BEM wie Standardschreiben automatisiert, so dass BEM-Beauftragte sich auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren können. Die automatische Erinnerung an notwendige Schritte im Prozessablauf soll für eine reibungslose Bearbeitung sorgen, die laut Hersteller alle Datenschutz-Anforderungen erfüllt. Ferner kann das Tool für eine bessere Vorbereitung von BEM-Gesprächen sorgen und bietet zur Durchführung eine Videokonferenz-Funktion. Auswertungen – sowohl Ad-hoc-Auswertungen als auch Kennzahlenermittlung – sowie Berichte lassen sich ebenfalls auf der Plattform erstellen.

(Screenshot: My BEM)

Alles zum Thema

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist die Gestaltung, Lenkung und Entwicklung betrieblicher Strukturen und Prozesse, um Arbeit, Organisation und Verhalten am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Durch gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz wird auf der einen Seite die Gesundheit und Motivation von Mitarbeitenden nachhaltig gefördert und auf der anderen Seite die Produktivität, die Qualität und Innovationsfähigkeit eines Unternehmens erhöht.