Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Paradox: Politikerinnen, Politiker, CEOs sowie Wirtschaftsexpertinnen und -experten kritisieren die Wertschöpfung in der deutschen Wirtschaft und führen sie auf eine mangelnde Leistungsbereitschaft der Beschäftigten zurück. Gleichzeitig sind immer mehr Mitarbeitende gestresst, berichten von mentalen Beschwerden und zu viel Arbeit, die sie kaum bewältigen können.
Auf den zweiten Blick könnte beides zusammenpassen, wenn wir uns das Phänomen „Fake Work“ anschauen. Der Begriff wurde in den 2010ern von den US-Unternehmern Brent D. Peterson und Gaylan W. Nielson in deren Buch „Fake Work: Why people are working harder than ever but accomplishing less, and how to fix the problem“ geprägt. Dabei beschreibt Fake Work die Form von Arbeit, die zwar tagtäglich absolviert wird, aber nicht auf die Wertschöpfung des Unternehmens einzahlt. Beispiele hierfür sind etwa unproduktive Meetings, Reportings, die nicht gelesen werden, oder zähe Abstimmungsprozesse sowie übertriebene Dokumentationen.
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