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Employee Experience aus Führungssicht

drei Smileys auf Monitor: lächelnd, neutral, negativ, Hand zeigt auf positiv
Laut einer Studie ist es Unternehmen wieder wichtig, dass nicht nur der Kunde, sondern auch der Mitarbeiter zufrieden ist.
Foto: © terovesalainen/StockAdobe

Manager legen wieder verstärkt Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter zufrieden sind. Der Grund: betriebswirtschaftliche Vorteile. Wem es gelinge, die Employee Experience zu verbessern, werde mit engagierteren und treueren Mitarbeitern belohnt, die es schaffen, die Produktivität und die Kundenzufriedenheit zu steigern, so eine repräsentative Studie im Auftrag von > Citrix, für die in Deutschland Führungskräfte mit Personalverantwortung auf mindestens Abteilungsleiterebene repräsentativ befragt wurden.

Die Optimierung der Customer Experience war jahrelang das bestimmende Thema in den Chefetagen. Jetzt sind die Mitarbeiter an der Reihe,

formuliert es Oliver Ebel, Area Vice President Central Europe bei Citrix.

Zufriedene Mitarbeiter – zufriedene Kunden und höhere Produktivität

Circa vier von zehn der befragten Führungskräfte (38,8 Prozent) denken, dass engagierte Mitarbeiter die Kundenzufriedenheit erhöhen – interessant ist allerdings, dass es nicht mehr sind. Fast ebenso viele (37,5 Prozent) erwarten, dass sich die Produktivität verbessert. Gut ein Viertel der Studienteilnehmer (28 Prozent) hält es für realistisch, dass Kreativität und Innovationskraft zunehmen. Kostenvorteile sehen die Manager auch hinsichtlich Mitarbeiterbindung und -gewinnung: 29 Prozent gehen bei guter Employee Experience von loyaleren Mitarbeitern aus und 28,5 Prozent sehen Vorteile im Anwerben neuen Personals.

Einflussfaktoren für positive Erfahrungen: vom Vorgesetzten bis zur Technik

Mehr als jede zweite Führungskraft (54 Prozent) ist der Ansicht, dass das Management selbst den größten Einfluss auf eine positive Employee Experience hat. Jeweils rund 40 Prozent nannten die Arbeitsplatzgestaltung, flexible Arbeitszeiten und -orte sowie Verträge und Gehalt als wichtigste Schlüsselfaktoren. Für 27 Prozent spielen die Technik und ein digitalisierter Arbeitsplatz eine wesentliche Rolle.

Informationszugang, Flexibilität, Nutzerfreundlichkeit ermöglichen

Um die Technik am Arbeitsplatz für eine bessere Employee Experience zu optimieren, ist es nach Ansicht von jedem zweiten Manager (52 Prozent) notwendig, Informationen einfach zugänglich zu machen. 48 Prozent gaben an, man sollte es den Mitarbeitern ermöglichen, von überall aus zu arbeiten. 41 Prozent der Führungskräfte sagen, die Unternehmen müssten für Nutzerfreundlichkeit sorgen. Dabei macht jeder dritte Befragte (33 Prozent) eine gelungene Employee Experience an einer Consumer-artigen Nutzererfahrung fest, zu der auch die Auswahl der Endgeräte (31 Prozent) und der Anwendungen (25 Prozent) gehört.

Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen: Verantwortung bei HR

Dafür, dass für die Mitarbeiter die besten Bedingungen geschaffen werden, sehen 81 Prozent der Führungskräfte die Verantwortung bei der Personalabteilung. Da aber Daten und Technik und die Digitalisierung so eine große Rolle in der heutigen Arbeitswelt spielen, sei auch die IT gefragt: Gut zwei Drittel der befragten Unternehmen (69 Prozent) sorgen inzwischen dafür, dass die IT-Abteilung mit den Zielen der Personalverantwortlichen in Bezug auf Employee Engagement vertraut ist. Mehr als die Hälfte der Firmen (53 Prozent) hat sogar Experten eingestellt, die Erfahrung in beiden Welten haben und Brücken zwischen der IT und der HR bauen.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.

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