Personalwirtschaft: Frau Mebus, warum braucht Zeppelin ein hybrides Betriebliches Gesundheitsmanagement?
Alexandra Mebus: Wir wollen unseren Mitarbeitenden ermöglichen, so flexibel wie möglich arbeiten zu können. Abhängig von der Position, der Rolle und den Anforderungen an den jeweiligen Job liegt der Anteil der mobil Arbeitenden je nach Bereich zwischen 20 und 70 Prozent. Während die gewerblichen Mitarbeitenden, die im Vertrieb oder Service von Baumaschinen arbeiten und entsprechend häufig vor Ort beim Kunden sein müssen, wenig bis gar nicht von zu Hause aus arbeiten können, gibt es einen hohen Anteil an Mitarbeitenden aus klassischen Funktionsbereichen wie zum Beispiel HR, Controlling, Verwaltung, die unser Homeoffice-Angebot nutzen. Um allen Mitarbeitenden gerecht werden zu können, haben wir ein hybrides BGM mit entsprechenden Angeboten entwickelt.
Was sind die Chancen eines hybriden BGMs, und wie wird es in Ihrem Unternehmen gestaltet?
Die Pandemie hat uns gelehrt, dass Onlineangebote, zum Beispiel die „Bewegte Pause“ im virtuellen Trainingsraum mit Ausgleichsübungen für den Alltag oder Vorträge zum Thema Stressmanagement, sehr gut funktionieren. Der Vorteil ist, dass wir weniger Ressourcen benötigen und gleichzeitig eine größere Reichweite erzielen. So können alle Mitarbeitenden, auch die Teilzeitkraft oder der Vater in Elternzeit beispielsweise, erreicht werden. Keiner fühlt sich ausgeschlossen. Die Onlineangebote können auch an Präsenzveranstaltungen anknüpfen.
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