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Im Kommen: kollektive variable Vergütung

Performance-Anzeiger
Performance Management wird für Führungskräfte immer wichtiger.
Foto: © Sashkin/Fotolia.de

Die große Mehrheit der Unternehmen der DACH-Region nutzt die klassische leistungsbezogene Bonuszahlung zur Motivation und Belohnung ihrer Manager: Von den Top-Managern erhalten 90 Prozent individuelle Boni und von den Führungskräften 84 Prozent. Inzwischen führen immer mehr Arbeitgeber auch oder stattdessen kollektive Belohnungen ein. So plant mehr als die Hälfte der Führungskräfte (58 Prozent), unternehmensbezogene Bonuskomponenten auszubauen. Mehr als jeder vierte Manager (27 Prozent) will individuelle Boni kürzen oder sogar ganz abschaffen. Das geht aus der “Trendstudie Performance Management” von Kienbaum hervor, für die 278 Unternehmen im deutschsprachigen Raum befragt wurden. Mehr als die Hälfte der Firmen kommt aus dem größeren Mittelstand oder aus Großunternehmen. 77 Prozent der Teilnehmer waren Führungskräfte und 23 Prozent Mitarbeiter.

Performance Management gewinnt an Bedeutung

Die Leistung der Mitarbeiterschaft strategisch zu steuern wird für Unternehmen laut Studie immer wichtiger: 54 Prozent der Befragten rechnen zukünftig mit einer steigenden Bedeutung des Performance Managements, weitere zehn Prozent erwarten sogar eine starke Steigerung. Drei von vier Unternehmen (75 Prozent) wollen ihre Systematik in den nächsten zwölf Monaten modernisieren. Die befragten Führungskräfte wollen zunächst die klassischen Instrumente wie Zielvereinbarung und Leistungsbewertung beibehalten und optimieren. Zusätzlich sollen aber auch entwicklungs- und lernbasierte Mechanismen, etwa 360-Grad-Feedback und Mehrfachbeurteilungen, implementiert werden.

Neues Führungsverständnis gefragt

Auch den Führungskräften selbst stehen Neuerungen bevor: Rund 80 Prozent der befragten Manager betrachten ihre eigene Rolle in der Zukunft als die eines Coachs und Mentors, der die Mitarbeiter zur Selbststeuerung anregt. Anstatt Entscheidungen allein durch Vorgesetzte treffen zu lassen, wollen 36 Prozent ihre Feedback-Kultur stärken. Vier von zehn Befragten wollen eine Kompetenz- und Potenzialbeurteilung einführen.

Weitere Informationen in Form einer Kurzversion der Studie stehen zum > Download bereit.