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Leadership & Culture: Führungskräfte müssen jetzt mutig sein

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Punktuelles Krisenmanagement ist überholt. Die VUCA-Welt (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität, die Redaktion) wird bleiben, und Führung muss sich daran anpassen. Nur so können Unternehmen auf wechselnde Bedingungen reagieren und eine vielfältige Belegschaft gewinnen – und halten.

Dabei wächst der Druck von allen Seiten. Diversity-Programme werden global zurückgerollt, Rufe nach Ausgrenzung und mehr Härte im Umgang mit den angeblich so faulen und verwöhnten Mitarbeitenden lauter. Jetzt heißt es, besonnen auf die Fakten zu blicken. Studien um Studien belegen es: Wer für psychologische Sicherheit am Arbeitsplatz sorgt, dessen Mitarbeitende sind produktiver, wer diverse Teams aufstellt, macht sich stark für die Zukunft.

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Dazu gehört nicht nur Einfühlungsvermögen, sondern auch Mut, sich als Führungskraft verletzlich zu zeigen und auch den Mitarbeitenden Fehler zuzugestehen, statt Kontrolle auszuüben. Mutig ist auch, neue Konzepte auszuprobieren, um sich flexibler aufzustellen für die nachrückende Generation.

Das moderne Führungsbild stellt den Menschen in den Mittelpunkt. HR muss hier treibende Kraft sein, um eine Kultur zu etablieren, in die Mitarbeitende nicht nur gern kommen, sondern in der sie auch bleiben möchten. Künstliche Intelligenz verleitet zu Schreckensbildern einer vollautomatisierten Arbeitswelt. Doch die Technik bietet auch die Chance für Erkenntnisse – basierend auf Daten statt Meinungsmache und Bauchgefühl.

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Angela Heider-Willms verantwortet die Berichterstattung zu den Themen Transformation, Change Management und Leadership. Zudem beschäftigt sie sich mit dem Thema Diversity.