Ein Arbeitgeber, der die politische Gesinnung seiner Mitarbeitenden abfragte und diese dann auch noch veröffentlichte, hat Anfang dieser Woche für Aufregung gesorgt. Der Bürobedarf-Shop Böttcher aus Thüringen teilte die anonymisierten Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage auf Facebook. Ergebnisse, die offenbaren: 34 Prozent der Belegschaft würden die AfD wählen, wenn heute Wahlen wären. In Thüringen gilt die Partei als „gesichert rechtsextremistisch“. Wir berichteten dazu am Mittwoch.
Vor allem folgende Fragen beschäftigten seitdem alle, die diesen Post gesehen haben: Wieso erhebt ein Arbeitgeber die Meinung zur Regierung und die politische Einstellung seiner Belegschaft? Darf er so eine Umfrage überhaupt durchführen und veröffentlichen? Und: Wie hat Böttcher es geschafft, dass etwa 92 Prozent der Belegschaft an der Umfrage teilgenommen haben?
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