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Google Anzeigen: Nutzung zur Reichweitensteigerung von Stellenanzeigen

Zumal Google seit Ende Mai mit dem Start von Google for Jobs einen neuen Anstieg in der Relevanz für Jobsuchende erfahren hat. Anstatt wie gewohnt auf verschiedenen Seiten von Unternehmen oder in Stellenbörsen nach passenden Stellenangeboten zu suchen, reicht nun die Jobsuche über Google: Anhand der eingegebenen Stellenbezeichnung werden auf der Suchergebnisseite alle relevanten Jobangebote in einer blau hervorgehobenen Box übersichtlich dargestellt.

Google nutzt dazu die Daten der Stellenausschreibungen, die bereits digital vorliegen, etwa auf Seiten von Internet-Jobbörsen oder auf unternehmenseigenen Karriereseiten. Will man mit seiner Stellenanzeige auffallen, sollte man diese also über der Google for Jobs-Box platzieren.

Google Ads – die Alternative zur Google for Jobs-Box

Doch wie erreicht man eine Platzierung der eigenen Stellenanzeige als Google-Anzeige auf der ersten Google-Suchergebnisseite – über der Google for Jobs-Box? Wohlgemerkt, die Anzeige soll natürlich nur dem perfekten Bewerber ausgespielt werden und nicht jemandem, der gerade einen Reisekoffer sucht (nur als Beispiel). Informationen hierzu liefert › persomatch GmbH, deren Geschäftsidee genau das beschreibt: Jobangebote bei Google als Anzeige ganz oben im Suchergebnis zu platzieren.

Keywords – das A und O im Suchmaschinenmarketing

Alles startet mit den richtigen Keywords. Für Google Ads sind Keywords von großer Bedeutung, da die Kosten hierfür nach einem Biet-Verfahren ermittelt werden. Short Tail Keywords, bestehend aus einem Keyword, verursachen mit einem hohen Suchvolumen hohe Kosten, bieten aber nur eine geringe Chance auf eine Bewerbung. Long Tail Keywords, d.h. aus mehreren Wörtern zusammengesetzt, weisen hingegen ein geringes Suchvolumen auf und verursachen damit auch geringe Kosten. Wenn allerdings ein Benutzer präzise nach einer Stelle sucht und die Anzeige ausgespielt wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er oder sie dem perfekten Bewerber sehr nahe kommt.

Für die Keywordrecherche sollte man also einige Zeit aufwenden. Es dreht sich um die Frage: Welche Keywords werden tatsächlich von den potentiellen Bewerbern genutzt? Häufig schleicht sich in Unternehmen ein ganz eigener Fachjargon ein.

Tristan Niewöhner, Geschäftsführer persomatch GmbH, Foto: persomatch
Tristan Niewöhner, Geschäftsführer persomatch GmbH, Foto: persomatch

Es gibt Stellenbezeichnungen wie beispielsweise  “Financial Compliance Advisor” oder “Supply Chain Operations Manager”. Nach solchen Stellenbezeichnungen sucht natürlich niemand. Man muss sie also “übersetzen”.

“Bevor wir mit unserem Unternehmen an den operativen Start gegangen sind, haben wir 25.000 Jobs eingehend analysiert, was die Art und Weise betrifft, wie diese Jobs gesucht werden. Daraus haben wir einen lernenden Algorithmus erstellt.

Wir setzen pro Stellenanzeige zwischen 500 und 900 Suchwortkombinationen ein, um die Bewerber bestmöglich zu erreichen”,

sagt Tristan Niewöhner, Gründer und Geschäftsführer von persomatch GmbH und Experte auf dem Gebiet des Suchmaschinenmarketings in der Personalakquise.

Regionales Targeting

Mit Google Ads hat man darüber hinaus die Möglichkeit, das Ausspielen einer Anzeige anhand der geografischen Position des Internetnutzers zu steuern. Sie können also festlegen, dass Ihre Anzeige nur Internetnutzern gezeigt wird, die aus einer bestimmten, für Ihr Unternehmen interessanten Region kommen. 

Auf diese Art kann man steuern, welche potenziellen Bewerber man ansprechen möchte. Sucht beispielsweise ein Unternehmen in Köln einen Industriekaufmann, so kann dieses Unternehmen in seiner Google-Anzeige festlegen, dass die Stellenanzeige nur Bewerbern ausgespielt wird, die sich bis 50 km rund um Köln aufhalten. Ein Bewerber, der sich gerade in München aufhält und über sein Smartphone einen Job als Industriekaufmann sucht, wird diese Anzeige nicht zu Gesicht bekommen. Sucht der sich in München befindliche Bewerber allerdings einen Job als Industriekaufmann in Köln, dann wird auch ihm die Anzeige ausgespielt.

Fazit

Der Fachkräftemangel zieht sich durch jede Branche, und die Unternehmen müssen alles tun, damit ihre Stellenanzeigen von den perfekten Bewerbern gefunden werden. Durch die Google for Jobs-Box wird der Platz für organische Suchergebnisse sehr eingeschränkt. Insofern ist es notwendig, das Jobangebot als Anzeige oben auf die erste Suchergebnisseite zu platzieren. Und das funktioniert per Google Ads – wenn man das Handwerk beherrscht! Ein › halbstündiges und kostenloses Webinar erklärt die ganze Thematik noch einmal ausführlich.

Weitere Informationen rund um dieses Thema finden Sie › hier.