Vorstand: Warum Frauen wieder gehen

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Es sei ein Kampf der Männer gegen Veränderung gewesen. So beschreibt eine ehemalige Personalvorständin einer Unternehmensgruppe mit über zehntausend Mitarbeitenden ihre Zeit auf der obersten Führungsebene. Besagte ehemalige Personalvorständin war die erste und einzige Frau im Vorstand des Unternehmens. Sie ist nicht die einzige Personalvorständin, die 2024 ihr Amt nach kurzer Zeit nicht mehr innehatte. Sowohl das Medienhaus Axel Springer als auch der Automobilzulieferer Mahle verkleinerten ihren Vorstand, wodurch jeweils die Personalfunktion aus dem obersten Management entfernt wurde. Dadurch verließen zwei Frauen, Niddal Salah-Elbin und Beate Bungartz, nach rund zwei Jahren den Vorstand. Das Ergebnis: Bei Axel Springer ist der Vorstand nun wieder rein männlich und bei Mahle gibt es nur noch eine Vorständin unter insgesamt fünf Vorstandsmitgliedern.

Die Fälle implizieren: Frauen erhalten zwar immer mehr Einzug in die (obersten) Führungsebenen – momentan sind rund ein Viertel der Dax-40-Vorstandsmitglieder weiblich. Doch wenn sich dort die Strukturen nicht so ändern, dass sie tatsächlich mitsprechen, mitentscheiden und gestalten können, gehen Frauen wieder.

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