Einen Arbeitgeber zu vermarkten, dessen Beschäftigte sich mit komplexen Sachverhalten außerhalb des Mainstreams beschäftigen – das ist nicht leicht. Erschwert wird das Employer Branding für diese Unternehmen noch in den Sozialen Medien. Denn dort kommt es darauf an, kurze, animierende und unterhaltsame Inhalte zu liefern, mit denen sich die Zielgruppe (emotional) identifizieren kann. Lange Erklärungen finden meist weniger Anklang.
Diese Herausforderungen kennt der Engineering-Dienstleister Brunel laut Matthias Mölle, Global Group Manager Online Marketing, zur Genüge. Das wird auch jedem Außenstehenden spätestens dann klar, wenn er oder sie einen Blick auf den Blog des Unternehmens wirft, der bereits in vereinfachter Sprache gehalten ist. Ein Auszug eines Beitrags lautet wie folgt: „Proteine im Körper, Viren in der Raumluft – winzige Nanoteilchen sind unter Mikroskopen meist nicht sichtbar. Hier kommen optische Resonatoren ins Spiel: Sie verstärken die Wechselwirkung zwischen Licht und Nanoteilchen, indem sie üblicherweise das Licht auf engstem Raum gefangen halten und tausende Male zwischen Spiegeln reflektieren lassen.“ Als Sharepic – ein Social-Media-Format, das eine Mischung aus Text und Bild ist – würde diese Passage nicht dienen.
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