Immer mehr Bewerbende nutzen Large-Language-Modelle (LLM) wie ChatGPT, Claude oder Gemini, um sich über ihre potenziellen Arbeitgeber zu informieren oder nach Jobs zu suchen. Die Konsequenz: Sichtbarkeit entsteht nicht mehr nur durch Google-Rankings, sondern auch durch Präsenz in KI-generierten Antworten. Was SEO für Google ist, ist GEO für die KI-Suche – der entscheidende Hebel für Sichtbarkeit. Die sogenannte Generative Engine Optimization (GEO) fügt der Suche nach qualifizierten Fachkräften eine neue Ebene und HR eine neue Aufgabe hinzu: die Optimierung für Maschinen, die nicht nur Daten sammeln, sondern selbst Inhalte generieren und bewerten.
GEO-Check: klare Handlungsempfehlungen, echte Hilfestellung
Im Herbst 2025 hatten wir bereits ein – deutlich begrenzteres – Tool zur GEO-Optimierung für HR veröffentlich, und wir dachten: Da geht noch was. Klar, die Ergebnisse lieferten eine erste Hilfestellung bei der KI-Optimierung von Karriereseiten. Wir wollten allerdings mehr: konkrete Handlungsempfehlungen, eine vertiefende Hilfestellung bei der Optimierung einzelner Elemente sowie eine klare Roadmap, wie Sie Ihre Karriereseite oder Ihre Stellenanzeige möglichst schnell und effektiv fit für GEO machen können.
Jetzt – nach mehreren Monaten Entwicklung, dutzenden Korrekturschleifen und intensiven Tests mit echten Karriereseiten – ist unser neuer GEO-Check fertig. Der Weg dahin war länger als gedacht: GEO ist ein junges Feld, die Kriterien verändern sich schnell, und was heute als Best Practice gilt, kann morgen schon überholt sein. Genau deshalb haben wir so lange gefeilt – um ein Tool zu bauen, das nicht nur den aktuellen Stand abbildet, sondern auch dann noch trägt, wenn KI-Suche zur Selbstverständlichkeit geworden ist.
Auch haben wir uns mit unserem GEO-Check-Tool die Karriereseiten der großen Dax-Automobilkonzerne angeschaut und getestet, ob sie auch bei KI-Suchanfragen ausgespielt werden. Die Ergebnisse sind ernüchternd. In der Kategorie „Erreichbarkeit für KI“ holen fast alle Unternehmen die volle Punktzahl. KI-Crawler können die jeweiligen Seiten also grundsätzlich indexieren. Doch diese solide Ausgangslage täuscht. Sobald es um die eigentliche inhaltliche Verwertbarkeit geht, zeigen sich systematische Schwächen.
Wie viele Punkte erzielen Sie?
Über fünf Kategorien hinweg prüft das Tool die Karriereseite oder Stellenausschreibung:
- Erreichbarkeit für KI
- Seitenstruktur
- Textelemente
- Technische Auszeichnung
- Lesbarkeit für KI
Neugierig? Dann machen Sie jetzt den Check – und sehen Sie in wenigen Minuten, wo Ihre Karriereseite oder Stellenausschreibung im KI-Zeitalter wirklich steht.
Wichtig: Der GEO-Check analysiert Ihre Website zwar darauf, ob sie KI-optimiert ist. Selbst arbeitet das Tool allerdings nicht mit Künstlicher Intelligenz. Sprich: Die Analyse basiert auf tatsächlichen Ergebnissen und harten Fakten. Halluzinationen, eine der meistgefürchtetsten Fehlerquellen von Large Language Models, wird es bei unserem Tool nicht geben.
Sven Frost betreut das Thema HR-Tech, zu dem unter anderem die Bereiche Digitalisierung, HR-Software, Zeit und Zutritt, SAP und Outsourcing gehören. Zudem schreibt er über Recruiting und Employer Branding. Er verantwortet weiterhin die redaktionelle Planung verschiedener Sonderpublikationen der Personalwirtschaft.

