Deutz baut Stellen ab. Eine Nachrichten, stellvertretend für viele andere dieser Tage. Noch schreibt Deutz, der älteste Motorenhersteller der Welt mit seinen Verbrennerantrieben für große Land- und Baumaschinen schwarze Zahlen. Dabei befindet sich der Markt im Umbruch: Umweltschonenden Aggregaten, für deren Produktion viel weniger Personal benötigt wird, gehört die Zukunft.
Die fortschreitende Dekarbonisierung industrieller Fertigung betrifft zahlreiche Branchen, allen voran die Automobilindustrie. Hier gehen Elektrifizierung und Digitalisierung Hand in Hand. Weg vom klassischen Autokonzept, hin zu einem Softwarepaket auf Rädern: Darum geht es in der Transformation, während sich die Zukunft – autonomes Fahren dank KI – bereits am Horizont abzeichnet. Deshalb müssen Hersteller wie unzählige Zulieferer eilends ihr Portfolio neu ausrichten und sich gegen die aktuell übermächtige Konkurrenz aus China und den USA wappnen. Und zwar unter erschwerten Bedingungen: Denn Bürokratie, hohe Energiepreise und sonstige Abgaben belasten die Transformation zusätzlich.
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