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Neue Auswertung: Nachfrage nach Personalern steigt immer weiter

Die Rekordjagd geht weiter: Auch im ersten Quartal des laufenden Jahres stieg die Zahl der ausgeschriebenen Stellen für Personalerinnen und Personaler weiter. Über die gesamte HR-Profession weist der aktuelle Hays-Fachkräfteindex eine fast dreimal so hohe Nachfrage aus wie im Vorjahresquartal. Im Vergleich zum vierten Quartal 2021 betrug die Steigerung immerhin noch rund 50 Prozent. Es ist damit das dritte Mal in Folge, dass die Nachfrage einen neuen Höchststand erreicht.

Die Zahlen unterstreichen noch einmal die gewachsene Not der Unternehmen hierzulande, im Zeichen von Pandemie und Fachkräftemangel noch ausreichend (qualifizierte) Personalerinnen und Personaler zu finden. Diese Deutung bestätigten zahlreiche Personalerinnen und Personaler, mit denen wir für unsere Titelgeschichte zum HR-Jobmarkt gesprochen hatten.

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Größte Nachfrage im Recruiting

Nach wie vor am stärksten nachgefragt sind Recruiterinnen und Recruiter. Dort stieg die Zahl der ausgeschriebenen Stellen noch einmal um gut 40 Prozent, nach wie vor lässt sich rund jede dritte der insgesamt gut 17.500 berücksichtigten HR-Stellen dem Bereich zuordnen. Verglichen mit dem Startwert des Indizes aus dem ersten Quartal 2015 beträgt die Steigerung sogar 617 Prozent, die Nachfrage nach Recruiterinnen und Recruitern liegt also mehr als siebenmal so hoch wie vor sieben Jahren.

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Auch in allen anderen HR-Teilbereichen wurden im ersten Quartal so viele Stellen ausgeschrieben wie nie zuvor. Besonders stark war der Anstieg dabei bei den Personalreferentinnen und -referenten. Dort stieg die Nachfrage auf fast den doppelten Wert des Vorquartals, im Vergleich zum ersten Quartal des vergangenen Jahres sogar auf das mehr als dreifache. Damit wurden Personalreferentinnen und -referenten wieder deutlich häufiger gesucht als HR Business Partner, was in den vergangenen Quartalen nicht immer der Fall war.

„Die betroffenen Personen in den Personaletagen sind durch die Einführung von Homeoffice-Konzepten, Vorgaben von hybrider Arbeit oder auch Benefit-Vereinbarungen an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen“, sagt Florian Wagner von Hays zur Begründung. „Viele sind täglich überlastet und haben sich vermutlich jetzt dazu entschlossen, aktiv Unterstützung für ihren Bereich einzufordern.“ Personalreferenten und -referentinnen könnten genau diese Aufgaben mitübernehmen.

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Ist Chef vom Dienst der Personalwirtschaft Online und kümmert sich unter anderem um die Themenplanung der Webseite. Texte schreibt er vor allem über Themen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Digitalisierung und dem Mittelstand.