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Recruiting-KPIs: Ergebnisse der Personalwirtschaft-Expertenbefragung

Bilderstrecke Recruiting-KPIs
Mit einem Klick auf die Grafik kommen Sie zur Bilderstrecke mit den Ergebnissen.

Datenbasierte Arbeit mit Kennzahlen erhält immer mehr Einzug ins Recruiting. Das ergibt eine Umfrage der Personalwirtschaft. Demnach werden Key Performance Indicators (KPIs) deutlich häufiger als noch vor fünf Jahren verwendet, um die eigenen Recruiting-Prozesse zu analysieren. Doch welche Kennzahlen sind dabei die wichtigsten? Wir haben 42 Expertinnen und Experten aus dem Recruiting gefragt. Die Ergebnisse verglichen wir zudem mit den Resultaten aus einer identischen Befragung aus dem Jahr 2017.

In unserer Bilderstrecke finden Sie die wichtigsten Ergebnisse als Grafiken.

Aus zwanzig vorgegebenen KPIs wählten die Teilnehmenden die fünf für sie wichtigsten Kennzahlen aus. Das Ergebnis: Als wichtigste KPI wurde 2021 die “Cost-per-hire” (69 Prozent) auserkoren. Gefolgt von der “Time-to-fill” (67 Prozent) und der “Channel Effectiveness” (48 Prozent) sowie der “Candidate Satisfaction” (48 Prozent). Als sehr wichtig wählten die Umfrage-Teilnehmenden außerdem die “Cost-of-vacancy” (45 Prozent) und die “Quality-of-hire” (43 Prozent). (Eine Definition der KPIs finden Sie hier.)

Diese Rangfolge unterscheidet sich nur minimal von der aus dem Jahr 2017. Damals war die “Time-to-fill” auf dem ersten Platz, die “Cost-per-hire” belegte Rang Nummer zwei. Zudem gewann die “Candidate Satisfaction” innerhalb der vergangenen vier Jahre an Bedeutung.

Die effizientesten Recruiting-KPIs

Nicht alle Kennzahlen sind gleich einfach zu erheben und benötigen einen unterschiedlichen Aufwand an Ressourcen. Deswegen fragten wir die Expertinnen und Experten auch nach den fünf effizientesten Recruiting-KPIs, nach denjenigen, mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Nummer eins belegte hier die “Time-to-fill” (64 Prozent), auf Platz zwei schaffte es die “Cost-per-hire” (43 Prozent). Auch als effizient angesehen werden die Kennzahlen “Candidate Satisfaction” (40 Prozent), “Visits auf der Karriereplattform” (40 Prozent), “Offer-Acceptance-Rate” (36 Prozent) und “Channel Effectiveness” (31 Prozent). Es fällt auf, dass sich die effizientesten Recruiting-KPIs nur leicht von den wichtigsten unterscheiden. Die Besuche der Karriereplattform und die Annahme eines Jobangebots werden als einzige Kennzahlen nur als effizient aber nicht als unbedingt wichtigste KPIs angesehen. Im Vergleich zu 2017 hat die “Channel Effectiveness” an Bedeutung verloren, während die Kennzahlen “Visits auf der Karriereplattform” und “Candidate Satisfaction” an Wert gewonnen haben.

Was aus den Anmerkungen der Teilnehmenden zu den beiden Fragen allerdings hervorgeht, ist, dass die Bedeutung der KPIs stark von dem Unternehmen, den Anforderungen, den gesuchten Stellen und den Rahmenbedingungen des Recruiting-Prozesses abhängt. Denn Kennzahlen müssten in ihrem Kontext gesehen werden. Nur eine zu messen, ergebe in den wenigsten Fällen einen Sinn, denn die meisten KPIs hängen zusammen und zahlen aufeinander ein.

Digitalisierung und verändertes Rollenbild

Recruiterinnen und Recruiter erheben und analysieren Kennzahlen häufiger als noch vor vier Jahren. Dies liegt wohl vor allem an der Digitalisierung, die dafür sorgte, dass so gut wie in jedem Bewerbermanagementsystem ein Reporting integriert sei und eine Datensammlung und -analyse einfacher mache. Zudem habe die Bedeutung von Recruiting in den Unternehmen zugenommen und HR entwickle sich immer mehr dazu, strategisch zu arbeiten und der Geschäftsführung Zahlen vorzulegen, zeigten zusätzliche Antworten der Befragten, die wir ebenfalls in einer Bilderstrecke gesammelt haben.

 

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Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.

Ist Chef vom Dienst der Personalwirtschaft Online und kümmert sich unter anderem um die Themenplanung der Webseite. Texte schreibt er vor allem über Themen aus den Bereichen Arbeitsrecht, Digitalisierung und dem Mittelstand.

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