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Praktikanten küren die besten Arbeitgeber

Junge Frau in Büro reckt zufrieden Daumen hoch, dahinter noch ein paar Kollegen
Praktikanten hierzulande bewerten ihre Erfahrungen mit dem Arbeitgeber derzeit recht positiv. Foto: © Robert Kneschke/StockAdobe

Heutige Praktikanten zeigen sich mit der Arbeitsqualität ihres
Unternehmens recht zufrieden: Auf einer Skala von eins
(sehr schlecht) bis fünf (sehr gut) bewerten sie ihre Arbeitgeber im
Schnitt mit der Note 4,1. Das zeigt der “Future Talent Report” von Clevis Consult, für den 4624 Praktikanten und Werkstudenten zu ihrer Arbeitgebererfahrung befragt wurden. Die Messung der Arbeitgeberqualität erfolgte anhand der allgemeinen Zufriedenheit der Praktikanten mit dem Unternehmen, der Weiterempfehlungsquote und der Erfüllung der Erwartungen während des Praktikums.

Anhand der so ermittelten Ergebnisse sehen wir, dass viele Unternehmen sehr viele Ressourcen in die Qualität ihrer Praktikantenprogramme stecken und so immer attraktiver für die junge Generation werden. Das bedeutet: Die frühere Generation Praktikum ist angekommen in der Arbeitswelt von heute,

sagt Kristina Bierer von Clevis Consult. Die einstige Generation Praktikum sei passé, so die Studie.

Texas Instruments, Miele und Dräger sind die besten Arbeitgeber für Berufseinsteiger

Nun wurden auch die attraktivsten Arbeitgeber für die Mitarbeiter von morgen bekanntgegeben. Den Spitzenplatz in der Kategorie Arbeitsqualität erreichte das Technologieunternehmen Texas Instruments. Auf Rang zwei in der Gunst der Praktikanten schaffte es Miele, den dritten Platz sicherte sich Dräger. Auf den Plätzen vier bis zehn rangieren Würth Industrie Service, Hella, Dr. Oetker, MC Donald´s, Porsche, Deutsche Telekom und L’Oréal Deutschland. Mit dem attraktivsten Markenimage aus Sicht der Praktikanten punkten jedoch die Dax30-Unternehmen BMW, Bosch und Daimler.

Elektronik- und Feinmechanikbranche verspricht die beste Arbeitsqualität für den Nachwuchs

Die Studie gibt außerdem Auskunft über die Berufsfelder mit der besten Arbeitsqualität für die künftigen Fach- und Führungskräfte. Hier befindet sich die Branche Elektronik, Feinmechanik & Optik auf Platz eins der Top Ten. Die Chemiebranche liegt auf dem zweiten Platz, Mischkonzerne kommen auf Rang drei, gefolgt von den Branchen Konsum & Gebrauchsgüter, IT, Internet & Telekommunikation, Baugewerbe, Gesundheit und Pharma, Transport & Logistik, Maschinen- und Anlagenbau sowie Beratung, Wirtschaftsprüfung & Recht.

Die vollständige Studie kann > hier zum Download angefordert werden.

Über die ausführlichen Ergebnisse des “Future Talents Reports” berichten wir in unserem Praxistransfer in Heft 5 der Personalwirtschaft.

Ute Wolter ist freie Mitarbeiterin der Personalwirtschaft in Freiburg und verfasst regelmäßig News, Artikel und Interviews für die Webseite.