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Lernen neu denken: Moderner Methoden-Mix in „Corona-Zeiten“

Schnellstmögliche Rückkehr zum “old normal” des Präsenztrainings? Fortsetzung der vielfach umgesetzten Konvertierung von Präsenztrainings zu Webinaren? Oder den Weg der Digitalisierung noch weiter gehen, z. B. hin zu modernen Lernszenarien mit einem flexibel anpassbaren Methodenmix? Diese Fragen stellen sich viele Unternehmen nach den ersten Erfahrungen mit der Digitalisierung ihrer Trainingsmaßnahmen während der Kontaktbeschränkungen. Eine wertvolle Komponente einer längerfristigen Strategie der betrieblichen Weiterbildung können hier Blended-Learning-Maßnahmen mit Schwerpunkt auf digitale Formate sein. Sie bieten den Unternehmen einerseits Flexibilität und Skalierbarkeit bei der Durchführung von Trainings. Gleichzeitig ermöglichen sie den Lernenden eine vielfältige und interaktive Lernerfahrung. Doch was ist bei Planung und Durchführung zu beachten?

Das Wichtigste zuerst: die Lernziele …

Die Basis für die Konzeption erfolgreicher Blended-Learning-Maßnahmen ist eine klare Analyse von Zielgruppe und Rahmenbedingungen sowie eine Definition eindeutiger Lernziele. Welche Kompetenzen sollen die Teilnehmenden erwerben? Welche Verhaltensänderungen sollen das Training bewirken? Darauf aufbauend werden dann die Lerninhalte identifiziert, die entweder unmittelbar mit den Lernzielen verknüpft sind (z. B. notwendiges Faktenwissen) oder diese unterstützen (Management-Modelle, Vertriebsansätze, etc.).

 … dann die Methodik

Im nächsten Schritt kann nun die Entscheidung getroffen werden, welche Methoden und Technologien eingesetzt werden, um die jeweiligen Lernziele und -inhalte optimal zu vermitteln und wie die einzelnen Elemente miteinander verknüpft werden. So sind Selbststudienmodule ideal geeignet, Grundlagenwissen interaktiv zu vermitteln. Die Lernenden können zeit- und ortsunabhängig in ihrem eigenen Lerntempo lernen und erhalten durch integrierte Übungen und Quiz-Fragen jederzeit Rückmeldung über ihren Lernstand. Auf dieser Basis können dann in einem Webinar die Inhalte vertieft und mit anderen Lernenden sowie den Dozenten diskutiert werden. In Einzel- oder Gruppenprojekten wenden die Lernenden ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anschließend praktisch an. Asynchrone und synchrone Kommunikationsmöglichkeiten, ggf. moderiert durch einen Tutor, unterstützen den Aufbau einer Lerngemeinschaft und den Austausch der Teilnehmer untereinander.

Skaliert es?

Ein zweites Kriterium bei der Entscheidung für eine Trainingsform ist auch die Frage der Skalierbarkeit. So sind Webinare nur dann tatsächlich interaktiv, wenn die Lernenden live teilnehmen und die Gruppengrößen entsprechend klein gehalten werden. Interaktiv gestaltete E-Learning-Module hingegen skalieren nahezu unbegrenzt, wenn gute Übungs- und Feedback-Mechanismen eingebaut sind, die dann z. B. in Foren oder Chats mit Diskussionen oder auch Partnerarbeiten verbunden werden können.

Agile Erstellung

Gerade in einem wirtschaftlichen Umfeld, in dem sich Rahmenbedingungen und Trainingsanforderungen schnell ändern, können sind effiziente Design- und Produktionsworkflows unerlässlich. Die Auswahl der richtigen Tools, sei es im Bereich der Webkonferenzsoftware, LMS oder von E-Learning Autorentools, ist in diesem Zusammenhang essenziell. So erleichtern onlinebasierte E-Learning-Autorentools wie Evolution3 von CBTL die Echtzeit-Zusammenarbeit enorm und können neben dem Erstellungsprozess auch Review- und Freigabeprozesse massiv beschleunigen. Die zentrale Verfügbarkeit vereinfacht den Datenaustausch zwischen Fachabteilungen und Agenturen. Content Management-Funktionen mit der Option, verschiedene Inhalts-, Design- und Sprachvarianten zu verwalten, erleichtern die schnelle Anpassung, Wiederverwendung und Übersetzung von Inhalten. Und mit visuell und didaktisch durchdachten Vorlagen lassen sich in Windeseile ansprechende und qualitativ hochwertige Kursmaterialien erstellen.

Fazit

Der richtige Mix aus didaktischem Design, Methodik und Trainingsformaten sowie eine klare Strategie hinsichtlich Verteilung, Skalierung und Auswahl geeigneter Tools sind von entscheidender Bedeutung für Blended-Learning-Kurse, die nicht nur Ersatz für Präsenztrainings sind, sondern auch in ihren Möglichkeiten deutlich über diese hinausgehen. So ermöglichen sie den Unternehmen eine flexible und resiliente Weiterbildungsstrategie.

Über CBTL
Die CBTL GmbH
unterstützt Kunden seit über 20 Jahren im Bereich digitales Lernen. Die
Tätigkeitsbereiche umfassen Beratungsleistungen, die Entwicklung von
E-Learning-Content und Blended Learnings sowie die onlinebasierte
E-Learning-Autorenplattform SATELLITE mit den Werkzeugen EVOLUTION3 und
FAST-TRAIN.