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Wie Unternehmen das passende E-Learning-Autorentool finden

Die Auswahl des richtigen Autorentools zur Erstellung von E-Learning Modulen ist für Unternehmen, die inhouse Lerninhalte erstellen wollen, ein zentraler Erfolgsfaktor. Aufgrund der Fülle der angebotenen Lösungen sowie der unterschiedlichen Anforderungen und Einsatzziele im Unternehmensalltag ist dies nicht immer leicht. Im Folgenden stellen wir einige der wichtigsten Kriterien vor, an denen sich Entscheidungsträger im Auswahlprozess orientieren können.

Ein wesentliches Kriterium bei der Entscheidung für ein Autorentool ist der Funktionsumfang. Eine solide Auswahl an Präsentations- und Interaktionsmöglichkeiten stellen die meisten marktgängigen Tools bereit. Der Teufel steckt hier aber oft im Detail: Lassen sich zum Beispiel Feedback-Texte in den Übungen individuell anpassen? Können Bilder und Videos auch in Hotspots oder Drag-and-Drop-Interaktionen integriert werden? Können neben klassischen Mediendateien auch komplexere Formate wie 360°-Medien oder 3D-Objekte importiert und didaktisch verwendet werden?

Auch das Aussehen der E-Learning-Module kann ein Entscheidungskriterium sein. Vielen Unternehmen ist es zunehmend wichtig, dass alle Designelemente, einschließlich Schriftarten, Farbpaletten, Logos und Navigationselemente, komplett an das Firmen-CI angepasst werden können. Sind im Unternehmen mehrere Marken- oder Abteilungsdesigns vorhanden, ist es hilfreich, wenn ohne größeren Aufwand zwischen verschiedenen Layouts hin und her gewechselt werden kann. So lassen sich bereits erstellte Inhalte auch leichter wiederverwenden.

Teamwork statt One-Man-Show

Online-Zusammenarbeit (Foto: © CBTL)

Im Unternehmen werden E-Learning-Inhalte weitestgehend nicht von einzelnen Mitarbeitern, sondern von Teams aus Fachexperten, Redakteuren und Designern erstellt. Wenn die Autorensoftware kollaborative Arbeitsprozesse unterstützt, lässt sich hier viel Zeit und Geld sparen. Idealerweise bietet das Tool ein Rollen- und Rechtesystem sowie spezielle Bedienoberflächen für die Erstellung, den Review oder Übersetzungsaufgaben an.

Wiederverwendbarkeit, Sprach- und Inhaltsvarianten

Sprach- und Inhaltsvarianten (Foto: © iStock/NiroDesign)

Auch Elemente aus dem Content Management erleichtern die Zusammenarbeit. Sie erlauben es, Inhalte und Medien leichter wiederzufinden oder verschiedene Versionen eines Moduls zu verwalten.

Bei mehrsprachigen Kursinhalten kann die zentrale Verwaltung der verschiedenen Sprachversionen oder sogar eine Anbindung an externe Übersetzungssysteme den Lokalisierungsprozess massiv beschleunigen.

Viele Toolanbieter haben mittlerweile neben klassischen folienbasierten Seitenformaten mit fest definiertem Inhaltsbereich auch responsive Ausgabeformate für mobile Endgeräte im Programm. Allerdings lassen sich die unterschiedlichen Formate nicht immer aus dem gleichen Tool heraus erstellen und weiterbearbeiten. Um die Einarbeitung bei den Autoren möglichst gering zu halten und vor allem eine höhere Wiederverwertbarkeit von Inhalten zu erreichen, kann es sinnvoll sein, sich für ein Werkzeug zu entscheiden, mit dem viele Endformate erzeugt werden können.

Ein weiterer Punkt ist die Protokollierung von Lernprogrammen. SCORM 1.2, SCORM 2004 und auch xAPI-Inhalte sind mittlerweile gängige Formate. In der Theorie bedeutet dies, dass die Module in alle Lernplattformen integriert werden können, die diese Standards unterstützen. In der Praxis ergeben sich aufgrund von Anpassungen im Lernmanagement-System mitunter kleinere Inkompatibilitäten. Daher lohnt es sich, darauf zu achten, dass auch im Autorentool Anpassungen vorgenommen werden können, die eine reibungslose Interoperabilität gewährleisten.

Wo landen Ihre Daten?

Informationssicherheit (Foto: © iStock/marchmeena29)

Das Thema Informationssicherheit wird bei der E-Learning-Erstellung zunehmend wichtig, gerade wenn Inhalte während der Produktion noch unter die Geheimhaltung fallen. Bei Cloud-basierten Anwendungen empfiehlt es sich ohnehin, auf Aspekte wie Serverstandort, Zertifizierungen und AGBs zu achten und mit dem Anbieter alle notwendigen Datenschutz- und IT-Sicherheitsvereinbarungen zu unterzeichnen. Selbst bei Desktop-Anwendungen können Inhalte auf Cloud-Servern landen, etwa im Rahmen einer Abnahmeschleife, und es muss geklärt werden, ob und gegebenenfalls welche sensiblen Daten an den Anbieter übermittelt werden.

Werden all diese Auswahlkriterien beachtet, steht einer erfolgreichen Inhouse-Produktion von E-Learning-Modulen nichts mehr im Wege.

Über CBTL

Die CBTL GmbH aus München bietet mit der E-Learning-Produktionsplattform SATELLITE eine an Unternehmenskunden ausgerichtete Lösung zur teambasierten Erstellung von digitalen Lerninhalten an, die seit über 10 Jahren von einigen der größten Unternehmen Deutschlands genutzt wird.

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