Unternehmen rufen ihre Mitarbeitenden wieder zurück ins Büro, moderne Arbeitszeitkonzepte werden öffentlich kritisiert und es wird mit Druck versucht, Beschäftigte zu mehr Leistung zu motivieren. Wir diskutieren als Gesellschaft nicht mehr über die Vier-Tage-Woche, sondern darüber, dass Menschen länger arbeiten sollen. Wer die aktuellen Schlagzeilen in den Medien verfolgt, könnte den Eindruck bekommen, dass modernes Arbeiten gerade einen Backlash erfährt. Genauer genommen New Work. Ist die Form der Arbeitsorganisation nicht geeignet für Krisenzeiten?
„Krisen haben eine paradoxe Wirkung“, sagt Dr. David Bausch, Organisationsberater und Hochschuldozent für Change Management. „Sie erhöhen den Veränderungsdruck und sorgen gleichzeitig dafür, dass man oft reflexartig auf alte Muster zurückgreift.“ So habe sich während der Corona-Pandemie zwar die Entwicklung von New Work beschleunigt – auf einmal war es innerhalb kürzester Zeit möglich, flexibel und digital zu arbeiten. In der aktuellen Wirtschaftskrise stagniere die New-Work-Bewegung stattdessen oder werde infrage gestellt. Was ist das Homeoffice wert, wenn es keine Lockdowns gibt?
Zugang wählen und weiterlesen:
- Alle Plus-Artikel nutzen
- Das Magazin als E-Paper lesen & Zugriff auf das E-Paper-Archiv
- Im Gratismonat jederzeit kündbar, danach 175 € /Jahr
- Alle Plus-Artikel nutzen
- Das Magazin als E-Paper lesen & Zugriff auf das E-Paper-Archiv
- Jederzeit monatlich kündbar
