„Am Ende des Tages bin ich erschöpft – nicht von der Arbeit selbst, sondern vom Managen der Arbeit“, schreibt Francesco Bonacci auf der Plattform X, ehemals Twitter. Bonacci ist Gründer des AI-Start-ups Cua AI. In seinem Arbeitsalltag verleite ihn die KI dazu, in einem kurzen Zeitraum zahlreiche Projekte parallel zu bearbeiten. Erst öffne er einen Chat in Claude. Während die KI eine Antwort generiere, starte er einen zweiten Prompt für ein anderes Projekt in einem neuen Fenster. Und während die KI hier arbeite, einen dritten und so weiter. Nach einer Stunde habe er fünf Chats offen und könne sich oftmals gar nicht mehr daran erinnern, was seine eigentliche Aufgabe war. Sein Fokus sei in der intensiven Arbeit mit der KI verloren gegangen.
Der Fall zeigt: Damit fokussiertes Arbeiten in einer von KI geprägten Arbeitswelt möglich ist, braucht es einen bewusst gesetzten Rahmen. Was kann HR tun, um fokussiertes Arbeiten zu ermöglichen?
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