Mercedes-Benz will die Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden erhöhen – ohne Lohnausgleich. Arbeitsrechtsexperte Dr. Sebastian Naber (Neuwerk) erklärt, warum das bei tarifgebundenen Beschäftigten tarifvertraglich und individualrechtlich kaum durchsetzbar ist.
Die Führung von Mercedes-Benz droht mit der Schließung eines Werkes in Deutschland, wenn die Beschäftigten ihre Wochenarbeitszeit nicht von 35 auf 40 Stunden erhöhen – ohne Lohnausgleich. Doch was bleibt von solchen markigen Worten übrig, wenn man sie unter rechtlichen Aspekten betrachtet? Wir haben den Arbeitsrechtsexperten Dr. Sebastian Naber gefragt, Rechtsanwalt und Partner bei Neuwerk.
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