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Timo Meyer wird Personalchef bei N26

Länger als ein halbes Jahr hatte die Online-Bank N26 die Leitung des Personalbereichs übergangsmäßig an die HR-Beraterin Eva Glanzer vergeben. Nun ist die Position endlich wieder fest besetzt: Timo Meyer, zuvor verantwortlich für das US-Geschäft der Bank, übernimmt das Amt des Personalchefs. Zuerst berichtete Finance Forward über den Sesselwechsel.  

Meyer arbeitet seit mehr als sechs Jahren bei N26 und war zuvor bei der Deutschen Bank in den Bereichen Investment Banking und Corporate Finance tätig. Seine Karriere bei N26 startete er 2016 als Product-Implementation Manager, wechselte dann in den Bereich Founder‘s Associate und Market Expansion Lead. Anfang 2020 ging er zum Team Growth Strategy & Expansion und übernahm in diesem die Führungsverantwortung. Ein halbes Jahr später wurde Meyer General Manager für den US-Markt. Während seiner Zeit bei N26 pendelte er je nach Position zwischen Berlin und New York.

„Timo Meyer kennt unsere Geschichte, unsere Reise und unsere Ziele ebenso wie unsere Herausforderungen“, heißt es von Seiten N26. „Timos starker Business-Hintergrund stellt eine wertvolle Ergänzung zur vorhandenen umfassenden Expertise innerhalb des People Teams dar.“

Diesen Eindruck teil seine Vorgängerin: „Timos Leistungsbilanz ist abwechslungsreich und beeindruckend“, schreibt Eva Glanzer in einem Linkedin-Post. „Ich freue mich, zu sehen, wie er unser Unternehmen weiterhin gemeinsam mit unserem People-Team prägen wird.“ Glanzer selbst wird sich nicht komplett von N26 verabschieden, sondern als externe Beraterin das HR-Team unterstützen.

Neuer Titel und turbulente Historie

Obwohl Meyer Glanzers Stelle einnimmt, übernimmt er nicht ihren Titel. War Eva Glanzer noch Chief People Officer, ist Timo Meyer nun Vice President People & Culture. Laut Finance Forward will N26 den People Bereich nicht mehr auf dem C-Level verorten. Die Bank verweist darauf, dass Meyer als Vice President People & Culture direkt an den CEO berichtet und deshalb trotz neuem Titel immer noch eine wichtige strategische Relevanz für das Unternehmen habe. „Er wird an allen relevanten Meetings der Unternehmensführung und anderer Stakeholder teilnehmen und so sowohl bei strategisch bedeutsamen Projekten als auch im Tagesgeschäft dafür sorgen, dass das People Team repräsentiert ist“, sagt eine Sprecherin der Online-Bank.

 In den vergangenen Monaten hatte die Online-Bank unter anderem aufgrund seiner hohen Personalfluktuation für Schlagzeilen gesorgt – übrigens auch bei der HR-Führung. Ende 2020 hatte Noor van Boven die Position des Chief People Officers bei N26 aufgegeben. Es folgte Diana Styles, die bereits im ersten Quartal 2021 die Online-Bank wieder verließ.

N26 wurde 2013 gegründet und zählt derzeit mehr als 1300 Mitarbeitende in 24 Ländern. Die Bank war eine der ersten, die reines Online-Banking ohne Gebühren anbot.

Darüber hinaus hat N26 auch David Reinecke als neuen Corporate-Finance-Chef mit an Bord geholt. In dieser Rolle berichtet er an Finanzchef Jan Kemper. Mehr dazu erfahren Sie bei FINANCE – unserer Schwesterpublikation für Finanzentscheider.

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Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.