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Krankschreibungen per Telefon sind weiterhin gültig

Mitarbeitende können sich weiterhin per Telefon von ihren Ärztinnen und Ärzten krankschreiben lassen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken hat die entsprechende Corona-Sonderregelung bis zum 31. März 2023 verlängert. Ohne den Entschluss wäre die Regel zum 30. November ausgelaufen.

Die Entscheidung für die Verlängerung erklärt Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses folgendermaßen: „Wie sich die Fallzahlen von Covid-19-Erkrankten in den Krankenhäusern und Intensivstationen in den kommenden Monaten entwickeln werden, ist im Moment schwer vorherzusagen. Erschwerend kommt aber hinzu: Wir stehen vor der Erkältungs- und Grippesaison.“ Um die leichten von den schweren Krankheitsfällen voneinander abzugrenzen, sei die telefonische Krankschreibung in diesem Kontext weiterhin ein geeignetes Mittel.

Die Sonderregelung erlaubt es Menschen, die aufgrund einer leichten Atemwegserkrankung arbeitsunfähig sind, sich nach einer telefonischen Anamnese bis zu sieben Tage krankschreiben zu lassen. Um die Arbeitsunfähigkeit festzustellen, reicht es demnach weiterhin aus, dass Ärztinnen und Ärzte ihre Patientinnen und Patienten zu deren Beschwerden am Telefon befragen. Die Krankschreibung kann zudem per Telefon erneut um sieben weitere Kalendertage verlängert werden.

Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.

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