Personalwirtschaft: Dr. Stengel, das Alltagsgeschäft von E.ON war in der vergangenen Zeit fast dauerhaft von unterschiedlichen Krisen beeinflusst – Corona-, Ahrtal- und Energiekrise. Hat der Dauer-Ausnahmezustand die Motivation der Mitarbeitenden stark auf die Probe gestellt und ihre Gesundheit negativ belastet?
Verena Stengel: Natürlich sind einige Mitarbeitende stark gefordert gewesen und sind es immer noch. Diese Personen versuchen wir bestmöglich zu unterstützen. Gleichzeitig haben wir als infrastrukturkritische Organisation den Vorteil, dass unseren Mitarbeitenden sehr bewusst ist, welchen Zweck ihre Arbeit hat. Dadurch sind sie gerade in Krisen bereit, besonderen Einsatz zu zeigen. In Coronazeiten haben beispielsweise einige Mitarbeitende im Verteilnetzbereich am Standort kampiert, oder waren zwei Wochen in Quarantäne, damit sie im Notfall tätig werden konnten. Was man neudeutsch Purpose nennt, hilft hier sehr.
Was ist der Purpose bei E.ON?
Zum einen wollen unsere Mitarbeitenden die Energiewende mitgestalten. Zum anderen wissen sie: Ohne Energie läuft in der Gesellschaft recht wenig. Deshalb sorgen sie mit vollem Einsatz dafür, dass unsere Kunden zuverlässig mit Strom und Gas versorgt werden.
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