Rebecca Koch: „KI ermöglicht es HR, proaktiv agieren zu können“

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Personalwirtschaft: Frau Dr. Koch, Sie beschäftigen sich viel mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in HR. Was sehen Sie gerade?
Rebecca Koch:
Ich sehe eine breite Palette an Entwicklungsstufen. In manchen Unternehmen ist KI bereits fest in Prozessen und im Mindset integriert, mit vollständiger Automatisierung transaktionaler Aufgaben. Teilweise übernehmen KI-Agenten sogar komplexe Tätigkeiten, einschließlich Coaching für Führungskräfte. Andere HR-Organisationen stehen hingegen erst am Anfang, mit ersten lokalen Erfolgen, und fühlen sich oft von der Dynamik überfordert. Bei nahezu allen beobachte ich eine FOMO, die Fear of Missing out, und zwar unabhängig vom Fortschritt. Selbst Vorreiter empfinden sie, da sich KI rasend schnell weiterentwickelt.

Woran liegt das?
Größere Unternehmen verfügen oft über umfangreiche HR-IT-Teams und sind tendenziell weiter. Doch das ist nicht zwingend: Man kann auch mit kleinen Schritten und kleinen Erfolgen viel bewegen, ohne große Ressourcen. Entscheidend sind die Menschen, die vorangehen und Dinge ausprobieren. Hier spielen Führungskräfte eine zentrale Rolle, beginnend beim Chief People Officer: Wenn dort Begeisterung und Kompetenz aufeinandertreffen, beflügelt das eine ganze HR-Abteilung.

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