Personalwirtschaft: Frau Sternitzky, Westwing ist in den letzten drei Jahren durch eine harte Transformation gegangen. Was war passiert?
Miriam Sternitzky: Das war eine spannende, aber auch sehr herausfordernde Zeit. Ich habe die Leitung von People & Culture im März 2020 übernommen, gerade als die Pandemie begann. Wir erlebten in dieser Zeit einen unglaublichen Boom, weil viele Menschen zu Hause waren und ihre Wohnungen neu einrichteten. Doch 2022 mussten wir feststellen, dass das Wachstum nicht nachhaltig war. Die Menschen wollten wieder ausgehen, reisen – und brauchten gerade keine neue Couch mehr. Die Kostenbasis, die wir zwischenzeitlich aufgebaut hatten, war jedoch zu hoch, und es wurde klar, dass wir uns verändern mussten.
Was genau hat die Kosten in die Höhe getrieben?
Es war eine Kombination aus Personalkosten und der enormen Komplexität in unserer Struktur. Als Westwing wuchs, haben wir in vielen Ländern ein eigenes Office und eine lokale Struktur aufgebaut, teilweise sogar eigene Lager. Es war klar, dass wir diese Komplexität reduzieren mussten, um auf lange Sicht erfolgreich zu bleiben.
Zugang wählen und weiterlesen:
- Alle Plus-Artikel nutzen
- Das Magazin als E-Paper lesen & Zugriff auf das E-Paper-Archiv
- Im Gratismonat jederzeit kündbar, danach 175 € /Jahr
- Alle Plus-Artikel nutzen
- Das Magazin als E-Paper lesen & Zugriff auf das E-Paper-Archiv
- Jederzeit monatlich kündbar
