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„Viele brauchen einen Dialog, um sich im Unternehmen wohlzufühlen“

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Personalwirtschaft: Frau Schulte, Sie sind der Meinung, dass HR nicht nur auf quantitative Onlinebefragungen setzen sollte, um die Employee Experience zu messen und zu verbessern. Warum?
Beate Schulte: Reine quantitative Mitarbeiterbefragungen finde ich fragwürdig. Meistens gehen die Fragen am Thema vorbei oder helfen nicht dabei, die Ursachen für Unzufriedenheiten zu finden. Dafür musst du mit den Mitarbeitenden ins Gespräch gehen – beispielsweise mittels Open Rooms.

Was genau steckt hinter der Open-Rooms-Methode?
Für die Open Rooms treffen sich Mitarbeitende und jemand aus dem HR-Team vor Ort, um gemeinsam zu einem bestimmten Thema Feedback zu geben. Die Teilnehmenden stimmen per Post-its ab, wie wahrheitsgetreu oder passend sie eine Aussage finden und teilen dann mit, warum dies der Fall ist. Auf Basis der Antworten entsteht dann ein Dialog zu dem entsprechenden Thema.

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