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Recruiting-Start-up Talentsconnect erhält siebenstellige Finanzierung

Das Recruiting-Start-up Talentsconnect kann sich über eine Finanzierung im Millionenbereich freuen. Denn die Private Debt Gesellschaft Pride Capital unterstützt das Kölner Jungunternehmen mit einer Mezzanine-Finanzierung im mittleren siebenstelligen Bereich. Wie eine Talentsconnect-Sprecherin mitteilt, investieren auch die bestehenden Aktionäre einen siebenstelligen Betrag in das Start-up. Die genau Investitionssumme wurde nicht genannt.

Hauptprodukt des Unternehmens ist die Software für einen sogenannte Jobshop. Dieser ist eine Art datengestützte Karriereplattform, die nach Aussage der Gründer nach einer „E-Commerce-Logik“ aufgebaut ist und statt zum Kauf eines Produkts zum Bewerben anregt. Bisher arbeiteten rund 250 Unternehmen mit ihrem personalisierten Jobshop – unter anderem Trusted Shop, die Paracelsus Kliniken, E.ON, die Deutsche Börse, Covestro und Siemens.

Mit den frisch erhaltenen finanziellen Mitteln möchte das Start-up sein Wachstum vorantreiben, sich weiter zu einem Self-Service-Produkt entwickeln und seine Partner-Netzwerke ausbauen. Dabei hat sich Talentsconnect ambitionierte Ziele gesetzt: Bis 2023 möchte es eine Vervierfachung seines Kundenportfolios erreichen.

„Wir sind überzeugt davon, dass Recruiter und Recruiterinnen in dem zunehmend kompetitiven Umfeld nur auf Basis intelligenter Technologien dauerhaft den Überblick behalten und einen exzellenten Job machen können“, sagt CEO und Gründer Robin Sudermann. „Unsere Mission ist es, Unternehmen und ganz konkret Recruiter und Recruiterinnen zu befähigen, selbst erfolgreich Talente zu finden, anzusprechen und zu gewinnen – datenbasiert, transparent und vor allem unabhängig.“

Ist Redakteurin der Personalwirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind die Themen Diversity, Gleichberechtigung und Work-Life-Balance.