Wer beim Erstkontakt sein Gegenüber mit Marketing-Blabla und überdrehter Zurschaustellung nervt, ist bei händeringend umworbenen Fachkräften unten durch. In sozialen Netzwerken mehren sich Stimmen, die auch das vermeintlich unprofessionelle Gebaren von Recruiterinnen und Recruitern kritisieren. So wundern sich viele Bewerbende, wie wenig Tiefe und fachliche Kompetenz auf Arbeitgeberseite anzutreffen ist. Statt zu erörtern, wie der Arbeitsalltag konkret aussieht und an welchen Projekten zu arbeiten ist, müssen Bewerbende unangemessene Fragen beantworten.
Woran liegt das? Eine Annahme ist, dass Unternehmen an ihrer Schnittstelle zum Arbeitsmarkt womöglich unerfahrene, mit ihren herausfordernden Aufgaben heillos überforderte Absolventen und Absolventinnen beschäftigen.
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