Die Umsetzung der EU-Entgelttransparenzrichtlinie – und damit auch Equal Pay – gehören zurzeit mit zu den wichtigsten Themen in Personalabteilungen. Vier von fünf Unternehmen geben in einer aktuellen Umfrage von Lurse, einem Anbieter von HR- und bAV-Lösungen, an, dass Lohngerechtigkeit eine der Top Herausforderungen in ihrer Personalarbeit 2025 ist. Damit verdrängt das Thema andere klassische HR-Themen wie Leadership oder den Fachkräftemangel von der Spitzenposition.
Das Ergebnis überrascht nicht: Schließlich sollte mittlerweile allen Unternehmen bewusst sein, wie dringlich es ist, sich auf die Anforderungen der EU-Richtlinie vorzubereiten. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass künftig auch Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden einen Bericht zum Entgeltgefälle im Unternehmen, also zu den geschlechtsspezifischen Einkommensdifferenzen (Gender Pay Gap), erstellen müssen. Bisher gilt das nur für größere Unternehmen.
Was Unternehmen jetzt tun können, wie sie ihre Strukturen im Hinblick auf die Anforderungen der Entgelttransparenzrichtlinie verändern, wie sie ihre Lohnstrukturen an die Mitarbeitenden kommunizieren und damit für Akzeptanz werben können, und welche Fallstricke sie in der Praxis beachten sollten – auf diese Aspekte blicken wir in der neuen Ausgabe von COMP & BEN.
Zudem schauen unsere Autorinnen und Autoren auf Benefits. Welche Möglichkeiten bieten Zusatzleistungen bei den Entgeltstrukturen in Unternehmen? Und welche Benefits empfehlen Personalerinnen und Personaler? Auch auf diese Fragen geben wir im Magazin Antworten.
Kirstin Gründel beschäftigt sich mit den Themen Compensation & Benefits, Vergütung und betriebliche Altersvorsorge. Zudem kümmert sie sich als Redakteurin um das Magazin "Comp & Ben". Sie ist redaktionelle Ansprechpartnerin für das Praxisforum Total Rewards.

