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Arbeitnehmerüberlassung

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Was wird in Sachen Vergütung 2023 arbeitsrechtlich relevant?

Geht es um die Vergütung der Belegschaft, hat HR einige rechtliche Vorgaben zu beachten. Auch im Jahr 2023 gibt es dabei Änderungen – von Rechtsprechungen über Gesetzgebung bis hin zu Trendthemen.

Zeitarbeit: Längere Überlassungsdauer durch Tarifvertrag möglich

Zeitarbeitsfirmen können einen Leiharbeitnehmer einem anderen Unternehmen für mehr als 18 Monate überlassen, sagt das BAG – zumindest, wenn der längere Zeitraum zwischen den Tarifparteien vereinbart wurde.

Employer of Record: Beschäftigte im Ausland einstellen

Mitarbeitende außerhalb Deutschlands einzustellen, wenn es in diesem Land keine Niederlassung gibt, kann rechtlich komplex sein. Ein Modell aus den USA könnte die Lösung sein.

Berechnung von Mehrarbeitszuschlägen: Urlaubsstunden sind mitzuzählen

Nimmt ein Arbeitnehmer bezahlten Urlaub, so darf sich das nicht negativ auf die Berechnung von Mehrarbeitszuschlägen auswirken.

Leiharbeiter darf man nicht als Streikbrecher einsetzen

Leiharbeiter dürfen nicht auf bestreikten Arbeitsplätzen eingesetzt werden, urteilte das Bundesverfassungsgericht. Es bestätigte damit eine entsprechende Regelung im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG).

BAP gegen erlaubnisfreie Arbeitnehmerüberlassung

In der Corona-Krise erlaubt die Bundesregierung auch Unternehmen, die keine Verleiherlaubnis haben, ihr Personal anderen Firmen zu überlassen. Der Präsident des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister e. V. (BAP), Sebastian Lazay, kritisiert diese Regelung.

Anspruch auf Equal Pay für einen Leiharbeiter

In einem neuen Urteil sprach das Bundesarbeitsgericht einem Leiharbeitnehmer trotz abweichender Vereinbarung im Arbeitsvertrag einen Anspruch auf Equal Pay zu. Es beurteilte die Abweichung vom Equal Pay durch eine arbeitsvertragliche Bezugnahme auf einen Tarifvertrag, was grundsätzlich erlaubt ist, im konkreten Fall für unwirksam.

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Anspruch auf “Equal Pay” ist kein Kündigungsgrund

Eine Zeitarbeitsfirma kündigte einer Leiharbeiterin - mit der Zusage, sie nach etwas mehr als drei Monaten wieder einzustellen. Was steckte hinter diesem Vorgehen? Aus welchen Gründen erklärte das Arbeitsgericht die Kündigung für unwirksam?

Klage eines Leiharbeiters auf Equal Pay abgewiesen

In einem Fall vor dem Arbeitsgericht Gießen ging es im Kern darum, ob die in der Leiharbeitsbranche festgelegten Abweichungen vom Equal-Pay-Grundsatz zulässig sind. Ein Leiharbeiter hatte gegen seinen Ex-Arbeitgeber geklagt.

Wie Unternehmen sich bei Bewerbern unbeliebt machen

Auch im Rahmen des Rekrutierungsprozesses kommt es vor, dass Unternehmen Fehler machen. Eine Studie hat untersucht, womit sich Arbeitgeber am meisten disqualifizieren. Es beginnt bereits bei der Unternehmenspräsentation: Stimmt der erste Eindruck nicht, nehmen potenzielle Kandidaten das besonders übel.

Einigung über neuen Tarifabschluss

Nach fast zweitägigen Verhandlungen haben sich die Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) und die Tarifgemeinschaft Leiharbeit des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gestern Abend auf einen neuen Tarifabschluss in der Zeitarbeitsbranche geeinigt.

Deutschland auf Platz fünf in der EU

Die voraussichtliche Lebensarbeitszeit in der Europäischen Union ist gestiegen. 2015 lag sie bei durchschnittlich 35,4 Jahren. Das sind 1,9 Jahre mehr als noch im Jahr 2005. In Deutschland stieg die erwartete Lebensarbeitszeit im selben Zeitraum um 2,4 Jahre an.

Neues Gesetz ab 2017

Der Deutsche Bundestag hat nach fast dreijährigen öffentlichen Diskussionen ein neues Arbeitnehmerüberlassungsgesetz beschlossen. Nun muss noch der Bundesrat am 4. November seine (formale) Zustimmung geben.

Frauen lassen sich schlechter bezahlen

Für die große Mehrheit der Unternehmen in Deutschland sind IT-Freiberufler derzeit unverzichtbar. Weibliche Freelancer werden allerdings von jedem zweiten Arbeitgeber schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Als Hauptgründe nennen die Firmen nachgiebige Verhandlungen und geringere Honorarforderungen.