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Ifo-Beschäftigungsbarometer: Personalbedarf bleibt konstant hoch

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Arbeitgeber in Deutschland planen trotz der galoppierenden Inflation und der drohenden Gaskrise in Folge des Krieges in der Ukraine weiterhin eher, zusätzliches Personal einzustellen als die Zahl der Stellen zu reduzieren. Zwar sank das Beschäftigungsbarometer des Forschungsinstitutes ifo minimal von 101,1 auf 101,0 Punkte im August und weist „nur noch eine leicht positive Einstellungsbereitschaft“ auf, wie es in einer Mitteilung ifo heißt. Die Unternehmen in Deutschland planen jedoch immer noch, die Mitarbeiterzahl trotz vieler Unsicherheiten zu erhöhen, schreiben die Ökonomen allerdings weiter.

Dazu kommt: Die Zahlen sind von Branche zu Branche unterschiedlich. Denn während im Handel den zweiten Monat in Folge mehr befragte Unternehmen angaben, Personal abbauen zu wollen, als Personal aufzubauen, nähert sich der entsprechende Saldo im Verarbeitenden Gewerbe der Nulllinie an. Im Dienstleistungssektor sowie im Bauhauptgewerbe erhöhte sich hingegen sogar die Differenz zwischen Personal auf- und abbauenden Unternehmen von Juli bis August.

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Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf rund 9.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen. Die Unternehmen sollen dabei ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate angeben, also melden, ob die Zahl ihrer Beschäftigten zunehmen, gleichbleiben oder abnehmen werden. Die Saldowerte der einzelnen Branchen bezeichnen dabei die Differenz zwischen jenen Unternehmen, die Personal aufbauen wollen, und jenen, die ein Abbauen planen.

Matthias Schmidt-Stein koordiniert die Onlineaktivitäten der Personalwirtschaft und leitet gemeinsam mit Catrin Behlau die HR-Redaktionen bei F.A.Z. Business Media. Thematisch beschäftigt er sich insbesondere mit den Themen Recruiting und Employer Branding.