Personalwirtschaft: Frau Poehnl, was macht ein gutes Employer Branding Ihrer Meinung nach aus?
Andrea Poehnl: Employer Branding geht nicht ohne interne Kulturarbeit. Wir müssen an beidem parallel arbeiten. Dabei ist Employer Branding strategisch ein so wichtiges Thema, dass man alle Führungskräfte und so viele Mitarbeitende wie möglich einbeziehen muss. Denn nur so kann ein klarer Ton getroffen werden.
Woher weiß man, welcher Ton das sein soll?
Dafür sind zwei Fragen wichtig: Wer sind wir? Und wie wollen wir nach außen wirken? Egal, wie Arbeitgeber diese Fragen für sich beantworten, ich bin davon überzeugt: Beides muss zusammenpassen. Das, was auf der Verpackung draufsteht, soll man auch drinnen finden. Wer wir sind, kann anhand von Unternehmenswerten beantwortet werden, die gemeinsam mit den Mitarbeitenden entwickelt werden sollten. Und dann müssen diese Werte von möglichst vielen Mitarbeitenden gelebt werden. Denn jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter repräsentiert das Unternehmen und zahlt damit auf die Arbeitgebermarke ein.
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