Personalwirtschaft: Herr Krähahn, Unternehmen haben in den vergangenen Jahren fieberhaft nach Fach- und Führungskräften gesucht, die ihre Comp-&-Ben-Agenden vorantreiben. Wie sieht die Situation jetzt gerade aus?
Tobias Krähahn: Seit einigen Monaten, etwa seit dem ersten oder zweiten Quartal dieses Jahres, merken wir, dass sich die Marktlage ein Stück weit normalisiert. Rasant steigende Gehaltsvorstellungen und überhitzte Marktdynamiken weichen einer gesünderen Balance zwischen Angebot und Nachfrage.
Sprich: die Nachfrage bricht ein …
Im Vergleich zu anderen HR-Bereichen wie Talent Akquisition ist es wirklich nur eine minimale Delle. Das heißt: Die Nachfrage im Compensation-&-Benefits-Bereich ist nach wie vor hoch, aber es gibt eben nicht mehr diese unglaubliche Dynamik.
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