Warnsignal für HR: Gen Z geht anders mit Krankmeldungen um

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Junge Mitarbeitende sind überdurchschnittlich häufig, aber kürzer krankgeschrieben. Das hatten bisher Zahlen von Krankenkassen dargelegt. Auf den ersten Blick scheint nun eine neue Umfrage von Indeed mit dem Marktforschungsinstitut Appinio diese Ergebnisse ein Stück weit anzufechten. Demnach geht die Gen Z – Mitarbeitende im Alter von 18 bis 27 Jahren – häufiger krank zur Arbeit als früher, und schreibt sich selbst häufiger Präsentismus zu als andere Generationen.  

Für die Indeed-Umfrage wurden Antworten von rund 1.000 Mitarbeitenden in Deutschland im Dezember 2025 gesammelt. Das Ergebnis: Über alle Altersklassen hinweg geben 49 Prozent der Befragten an, dass sie heute häufiger krank zu Arbeit geben als früher. Bei der Gen Z ist dieser Wandel stärker ausgeprägt als in anderen Generationen (63 Prozent im Vergleich zu knapp 40 Prozent bei den 58- bis 67-Jährigen). Dazu passt, dass sich die jungen Beschäftigten laut Indeed-Daten in den vergangenen zwölf Monaten seltener krankgemeldet haben (44 Prozent). Und auch dieser Aussage stimmen weitaus weniger der restlichen Beschäftigten zu (gut 32 Prozent).  

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