Headhunter im Haus: Frischer Wind fürs Recruiting

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Im Recruiting geht es auf und ab, sagt Henrik Zaborowski. Der im Talent Management gefragte Experte beobachtet aus nächster Nähe, wie sich die wirtschaftlichen Konjunkturwellen auf die Protagonisten auswirken. Man erinnere sich an die überhitzte Marktlage vor drei, vier Jahren: „Damals entschieden sich etliche Recruiter für die Selbstständigkeit, um viel Geld zu verdienen.“

Heute hingegen, mitten in der Krise, bietet ein sozialversicherungspflichtiger Job einen zumindest halbwegs sicheren Hafen. Zwar gilt das auch für Headhunter, die eine Personalberatungsfirma monatlich für ihre Tätigkeit entlohnt. Jedoch arbeiten sie erfolgsbasierter als Inhouse-Recruiter. Weil ihre Aufträge seit geraumer Zeit abnehmen, sagt Jürgen Seifert, Partner der auf Logistik spezialisierten Personalberatung Pilz und Seifert und vormals Personalleiter von TNT Express, suchen viele von ihnen nun finanzielle Sicherheit. „Das ist auch der naheliegendste Grund, ins Inhouse-Recruiting zu wechseln.“

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