Personalwirtschaft: Sie sind aus der Beratung in eine HR-Funktion gewechselt. Warum?
Maria Shkaruppa: Ehrlich gesagt ähnelt meine Arbeit bei Semrush im Wesentlichen der, die ich bei Deloitte gemacht habe – es geht um die Koordinierung des Umzugs ausländischer Spezialisten nach Europa. Dass diese Position in der Personalabteilung angesiedelt ist, ist nur eine Frage der Organisationsstruktur. Aber die Perspektive, aus der ich auf das Thema blicke, hat sich verändert. Die Menschen, denen ich bei ihrem Umzug helfe, sind nicht nur Kunden, es sind meine Kollegen. Meine Unterstützung endet nicht mit dem eigentlichen Umzug, sondern ich begleite den gesamten Umzugs- und Integrationsprozess. Hier Fortschritte zu sehen ist sehr erfüllend.
Bei Semrush sind Sie seit 2019. Was gefällt Ihnen am Unternehmen?
Die Freiheit, Prozesse zu entwickeln, zu optimieren und intuitiver zu machen. Meine Führungskräfte und Kollegen unterstützen mich dabei, veraltete Abläufe abzuschaffen und Innovationen voranzutreiben. Das Zweite ist die Eigenverantwortung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind selbst Motor des Wandels, haben Freiräume, Neues auszuprobieren und anzupassen. Das Unternehmen vertraut in ihre Expertise. Das kann am Anfang herausfordernd sein, wirkt aber sehr motivierend. Es treibt intrinsisch dazu an, sich weiterzuentwickeln. Dieses Gefühl möchte auch ich nicht mehr missen. Außerdem scheinen alle Kolleginnen und Kollegen die gleichen Werte und Visionen zu teilen. Ich glaube, dass das selten an einem Arbeitsplatz ist.
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